Kritik am iPhone-Preismodell von Swisscom

Der Internet-Vergleichsdienst Comparis kritisiert das gestern von Swisscom vorgestellte Abo-Modell zum neuen iPhone. Mit der Preisgestaltung nimmt das Abo-Wirrwarr seinen Fortgang, so Comparis.

Apple iPhone 3G
  

» Von Harald Schodl, 02.07.2008 14:01.

Comparis bemängelt am iPhone-Preismodell von Swisscom, dass Prepaid-Nutzer bei der Datenübertragung pro MByte einen Franken bezahlen müssen. Ralf Beyeler, Telekom-Experte des Vergleichdienstes, hält dies für zu teuer, da mit einem Internet-Handy wie dem iPhone mehr Daten als mit einem normalen Mobiltelefon übertragen werden. Abo-Kunden erhalten hingegen je nach Tarif ein Inklusiv-Volumen zwischen 100 und 1000 MByte. Jedes zusätzliche MByte kostet 10 Rappen. Beyeler bezeichnet dies als Schnäppchenpreis, da Handy-Nutzer ohne spezielle Option bisher zehn Franken pro MByte berappen müssen. Comparis zufolge profitieren allerdings iPhone-Anwender, die viele Daten übertragen. Unverständlich ist für den Vergleichsdienst jedoch, warum Swisscom kein einfacheres Preismodell gewählt hat, das Kunden auf Anhieb verstehen.

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