Klage gegen Schweizerische Post

Ein US-Unternehmen hat eine Patentrechtsklage gegen die Schweizerische Post eingereicht. Stein des Anstosses ist die Informationsplattform IncaMail.

  

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» Von Harald Schodl, 12.03.2010 11:33.

IncaMail, die Informationsplattform für sichere elektronische Kommunikation, kann derzeit nur von bestehenden Kunden genutzt werden. Die Schweizerische Post nimmt bis auf weiteres keine Neukunden an - weder auf Abonnements- noch auf Prepaid-Basis, heisst es auf der IncaMail-Website. Dies habe mit offenen Fragen zu einer Patentrechtsklage gegen die Schweizerische Post zu tun. Laut dem US-Kläger verletzte der Schweizer Konzern mit IncaMail zwei Patente des amerikanischen Unternehmens. Die Schweizerische Post bietet IncaMail auch auf dem US-Markt an.

Wie «Inside-it.ch» berichtet, wurde die Klage vor kurzem in den USA eingereicht. Die Post arbeite zurzeit daran, mit lokalen Anwälten die Klageantwort inhaltlich und formell vorzubereiten, so Unternehmenssprecher Mariano Masserini gegenüber dem Zürcher Online-Branchendienst. Man sei «zuversichtlich, prüft die Details und bemüht sich in dieser rechtlichen Auseinandersetzung um eine Klärung», erklärt die Post. Die Weiterführung von IncaMail sei nicht in Frage gestellt. Für die bestehenden Kunden würden sich keine Änderungen ergeben.

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