Kinderarbeit bei Apple-Auftragsherstellern

  

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» Von idg, 02.03.2010 10:06.

Zu viele Überstunden


Der aktuelle Bericht zeigt, dass in 60 von 102 untersuchten Fabriken die maximale Arbeitszeit von 60 Stunden mehr als 50 Prozent der Zeit überschritten wird. Zudem zeigte sich bei mehr als der Hälfte der Fabriken, dass die Arbeiter mindestens einmal im Monat mehr als sechs Tage am Stück arbeiten müssen. Apple hat diesen Herstellern aufgetragen, die Arbeitszeit besser zu organisieren, damit die Vereinbarungen eingehalten werden.

Auch bei den Löhnen geht es oft nicht gerecht zu. So fand Apple bei 48 Fabriken, also rund der Hälfte, dass Überstunden zum Nachteil der Arbeiter nicht richtig berechnet werden. In 24 Fabriken verdienen die Arbeiter weniger als den Mindestlohn. Nur mit Boni kommen die Arbeiter dort auf den Mindestlohn. In 57 Fabriken zahlen die Arbeitgeber Krankengeld oder Rentenbeitrag nicht so wie vorgeschrieben.

Sicherheitsverstösse und Diskriminierung


Zu Apples Richtlinien gehört eine Anti-Diskriminierungspolitik. Der Konzern fand im vergangenen Jahr 52 Fabriken, die bei Bewerbern obligatorische Hepatitis-Tests durchführen, 20 Arbeitgeber verlangen von Frauen sogar einen Schwangerschaftstest. Probeme gibt es besonders bei der Sicherheit der Arbeiter. In 70 Fällen gab es einzelne Verstösse gegen Sicherheitsauflagen. Dies kann beispielsweise ein Gabelstapelfahrer ohne passenden Führerschein sein. In rund der Hälfte der Fabriken gab es Fälle, in denen Arbeiter nicht die erforderliche Sicherheitskleidung trugen.

Auch wenn die Ergebnisse der Untersuchung enorm viele Verstösse zeigen, hat sich die Lage der Arbeiter im Vergleich zum Vorjahr etwas verbessert. Dort haben Apples Untersuchungen in jedem Bereich noch mehr Verstösse aufgezeigt.

Link zum Artikel:

Apple-Bericht «Supplier Responsibility»

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