IT-Pros werden in Scharen kündigen

    

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» Von Jens Stark, 04.01.2010 10:53.


Laut Robert Half Technology ist es höchste Zeit, dass sich die Arbeitgeber etwas einfallen lassen, um die Arbeitskräfte halten zu können. CIO sollen ihre besten Angestellten erneut rekrutieren und sie davon überzeugen, dass es für sie das beste ist, nicht den Job zu wechseln. Zudem müsste die Arbeitsbelastung und die Lohnpolitik der letzten Zeit überdacht werden, schlägt der Berater vor. "Die Firmen müssen als Arbeitgeber attraktiver werden und sich ihren derzeitigen Angestellten nochmals verkaufen, und zwar so als würden sie neue Mitarbeiter anheuern", führt Willner aus.

 

Der Exodus ist unaufhaltsam

Weitere Studien legen allerdings den Schluss nahe, dass es für einige IT-Angestellte zu spät ist, sie weiter an das eigene Unternehmen binden zu wollen. So konstatiert eine Untersuchung von Deloitte Consulting vom September 2009, dass "ein Bewerbungs-Tsunami könnte einsetzen und Firmen ernsthafte Schwierigkeiten bereiten, sobald ökonomische Ängste der Mitarbeiter geringer werden".

Dabei könne wieder dasselbe passieren, was bereits bei der letzten Rezession geschehen sei, gibt Jeff Schwartz von Deloitte zu verstehen. "Damals verliessen auch die wichtigsten und wertvollsten IT-Mitarbeiter ihre Arbeitgeber", erklärt er. Dies geschehe jeweils 12 bis 24 Monate nach Rezessionsende. "Deshalb müssen sich die Firmen eigentlich schon jetzt überlegen, wie sie diesen Exodus verhindern wollen", meint er.

Auch die Ergebnisse einer CIO-Befragung von Gartner kommt zu dem Schluss. Analystin Lily Mok führt noch einen ganz anderen wichtigen Punkt an, den drohenden Know-how-Verlust der Firmen. "Dadurch, dass viele Unternehmen ihre IT-Belegschaft auf dem nun tiefen Level halten, entsteht ein Know-how-Klumpenrisiko", meint sie.

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