iPad, Facebook und Cloud sind Klimakiller

  

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» Von idg, 01.04.2010 08:30.

Das wäre mehr als die Hälfte des Gesamtverbrauchs der für ihren Energiehunger bekannten USA. Damit verbunden wäre ein geschätzter CO2-Ausstoss von 1,034 Gigatonnen pro Jahr. "Es sei denn, die Branche setzt auf erneuerbare Energiequellen und macht sich für Klimaschutzgesetze stark", betont die Sprecherin. Sie verweist auf Photovoltaik zur Stromerzeugung oder die sinnvolle Nutzung von Kühl-Abwärme als mögliche Massnahmen. "Es gibt jetzt eine historische Chance, dass sich die IT-Branche zu einem Vorreiter beim Klimaschutz entwickelt", meint Sprinz gegenüber pressetext.

 

Kritik an Facebook

Scharfe Kritik übt Greenpeace indes an Facebook. Denn das Unternehmen plant ein eigenes Rechenzentrum in Prineville, Oregon. Als Stromversorger soll das Unternehmen PacifiCorp beauftragt werden, das seinen Strom vor allem in klimaschädlichen Kohlekraftwerken produziert. Andererseits hat Facebook gegenüber der BBC betont, dass die Server eine energiesparende und somit umweltschonende Frischluftkühlung nutzen werden.

Genau diese Form der Kühlung ist einer der Punkte, die Greenpeace bei einem Yahoo!-Rechenzentrum, das in Lockport im US-Bundesstaat New York entsteht, als Positivum hervorhebt. Freilich wurde der Standort auch wegen des einfachen Zugangs zu Wasserkraft gewählt und ist somit doppelt umweltfreundlich. Besonderes Lob erntet auch ein Google-Rechenzentrum in Dalles, Oregon, für das unter den gelisteten Standorten mit 50,9 Prozent der höchste Anteil erneuerbarer Energien in der Stromversorgung ausgewiesen wird.

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