iPad, Facebook und Cloud sind Klimakiller

Greenpeace findet deutliche Worte für den iPad, für Facebook und das Cloud Computing: Sie seien richtig gehende Kohlendioxidschleudern.

    

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» Von idg, 01.04.2010 08:30.

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace warnt davor, dass sich die Treibhausgasemissionen der IT-Branche bis 2020 dramatisch erhöhen könnten.

Denn die Studie "Make IT Green - Cloud Computing and its Contribution to Climate Change" hat ergeben, dass sich durch mobile Geräte wie das iPad und den Trend zum Cloud Computing der Stromverbrauch von Rechenzentren und Telekom-Netzen in diesem Zeitraum mehr als verdreifachen wird.

Das liegt demnach daran, dass immer mehr User auch mobil auf Online-Dienste wie die Videoplattform YouTube oder soziale Netzwerke wie Facebook zugreifen. Sollten Betreiber grosser Rechenzentren wie eben Facebook weiterhin in hohem Mass auf Strom aus Kohlekraftwerken setzen, hätte das entsprechende Klimakonsequenzen. Nur erneuerbare Energien könnten Abhilfe schaffen, ist die Organisation überzeugt

 

Verbrauchsexplosion durch mobiles Web

Das vernetzte Leben mit iPad und Co hat nicht nur positive Seiten. "Online-Anwendungen werden immer vielfältiger und benötigen mehr Energie", sagt eine Greenpeace-Specherin. Auf Basis der 2008 veröffentlichten Studie "Smart2020" prognostiziert Greenpeace, dass der kombinierte Stromverbauch von Rechenzentren und Telekommunikationsnetzen von 623 Milliarden Kilowattstunden (kWh) im Jahr 2007 auf über 1900 Milliarden kWh anno 2020 explodieren wird.

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