Intel bringt Energiespar-Tool

Intel hat die Softwarewerkzeugkiste Data Center Manager (DCM) vorgestellt. Damit sollen Rechenzentren und Firmen den Stromverbrauch ihrer Serverparks in den Griff bekommen.

Mit DCM von Intel können Rechenzentren grüner betrieben werden.
  

» Von Jens Stark, 04.05.2009 13:58.

Mit dem DCM können Unternehmen eigene Software schreiben, mit deren Hilfe sich wiederum der Stromverbrauch der eingesetzten Rechner verwalten und regulieren lässt. Somit bietet Intel kein eigentliches Tool zur Reduktion des Energieverbrauchs an, sondern Entwicklungswerkzeuge, um entsprechende Programme zu schreiben.

DCM greift auf Intels Intelligent Power Node Manager zu, ein Software-Tool, das auf den Chipsets des Prozessoriesen installiert ist. Die DCM-Middleware kann den Node Manager instruieren, den Servern je nach deren Aktivitäten gewisse Stromkontingente zuzuweisen. Zum Beispiel kann mit DCM die Stromversorgung eines inaktiven Server beschränkt werden, während aktive Rechner mehr Energie geliefert bekommen.

Laut Intel ist DCM für den Einsatz mit Intels jüngstem Prozessor Xeon 5500 konzipiert. Dieser sitzt in Hauptplatinen mit Node Manager. Das Tool-Kit nützt dagegen nichts bei Servern mit älteren Chip-Varianten. Mit DCM lassen sich bis zu 1000 Server energetisch verwalten. Über die Preisgestaltung hat Intel nichts verlauten lassen.

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