Infrastruktur als Grundlage für Sicherheit
Um die Verfügbarkeit seiner Systeme langfristig sicherzustellen, hat Medienbeobachter Argus der Presse in den IT-Ausbau investiert. Mit Hilfe von Virtualisierungstechnologien wurde ein skalierbares und sichereres Fundament gelegt.
Thomas Studach, IT-Leiter bei Argus: "IT-Sicherheit beginnt bei der Infrastruktur."» Von , 15.02.2008 08:49. Letztes Update, 15.02.2008 08:50.
Sicherheit in der IT bedeutet nicht nur Schutz vor Viren, Trojanern oder Hackern sowie ausgeklügeltes Disaster Recovery. Zur Sicherung hoher Verfügbarkeit der Systeme müssen auch die räumlichen Verhältnisse, die Stromversorgung und - dies wird immer mehr zu einer Herausforderung - die Kühlung des Datencenters den ständig wachsenden Anforderungen angepasst sein.
Argus der Presse, grösster Schweizer Anbieter von Medienbeobachtungsdienstleistungen, sah sich aufgrund des starken Wachstums gezwungen, einen neuen Geschäftssitz zu suchen. Nur so konnten auch die grundlegenden Betriebsanforderungen der Informatik langfristig sichergestellt werden. Das Unternehmen hat den Umzug gleichzeitig dazu genutzt, seine IT-Infrastruktur mit Virtualisierungstechniken auf ein langfristig skalierbares und damit sichereres Fundament zu stellen.
Datenwachstum sprengte Verhältnisse
Medienbeobachterin Argus durchsucht Printmedien, Webseiten sowie Radio- und Fernsehsendungen nach für ihre Kunden relevanten Informationen. Die Firma hat diese Prozesse soweit als möglich automatisiert. Entsprechend gross ist die Datenmenge, die das KMU verarbeitet. Derzeit fassen alle Speichersysteme zusammen rund 21 TByte. Jährlich kommen - vor allem durch das Wachstum im Internetbereich - zwei bis drei TByte dazu. Gross ist aber nicht nur die Datenmenge. Für die Aufnahme und Analyse der Radio- und Fernsehsendungen, die Suche in den Kundenplattformen und die Auslieferung ist auch eine leistungsfähige Serverinfrastruktur nötig.
Letztere drohte zuletzt aus allen Nähten zu platzen. Doch am Firmenstandort am Zürichberg war kein Platz mehr für einen weiteren Ausbau. Überdies sei die Stromversorgung im Wohnquartier an ihre Grenzen gestossen, erläutert Thomas Studach, IT-Leiter von Argus. Zuletzt war Argus direkt an der Strassenverteilung des Elektrizitätswerks angeschlossen. Dies hatte allerdings Spannungsschwankungen zur Folge, die durch einzelne USV-Anlagen (unterbrechungsfreie Stromversorgung) für jedes der gestaffelt angeschafften Geräte ausgeglichen werden mussten. Das Hauptproblem war allerdings der massiv steigende Kühlungsbedarf der Rechner und Speicherarrays. Immer wieder mussten dafür neue Ventilatoren montiert werden.






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