In Zukunft ohne Backup
Compliance und Cloud-Storage: Dies sind zusammengefasst die Themen, die an der diesjährigen Computerworld-Konferenz "Storage, Backup und Recovery 08" am heissesten diskutiert wurden.
Donald Kossmann - Informatikprofessor an der ETH Zürich» Von , 19.11.2008 14:09. Letztes Update, 19.11.2008 14:10.
Rund 45 Teilnehmer informierten sich im Zürcher World Trade Center über die Verwaltung, Sicherung und Archivierung von Informationen. Die Computerworld-Storage-Konferenz fand bereits zum zweiten Mal statt. Insgesamt neun Referenten orientierten über verschiedene Aspekte von Storage, Backup und Recovery. So berichtete etwa Donald Kossmann, Informatikprofessor an der ETH Zürich, über Cloud Computing und die Auswirkungen dieser Strategie auf Storage, Backup und Recovery. Kossmans Ansicht nach wird Cloud Computing das Spiel neu mischen und unter anderem dazu führen, dass die Anwender sich künftig nicht mehr mit Backup- und Recovery-Massnahmen herumschlagen müssen.
Als Ziele von Cloud Computing definierte er beispielsweise die Vereinfachung von Management. Ausserdem solle die Technik Kosten berechenbar respektive vorhersehbar machen und senken. Des Weiteren orientierte der Experte über kommerzielle Cloud-Services von Anbietern wie Amazon und Google. Laut Kossmann befindet sich der Markt zurzeit in einer sehr starken Wachstums- und Innovationsphase, bei dem es allerdings noch keine Standards gibt. Danach berichtete der ETH-Professor über die verschiedenen Ansätze eine Datenbasis in der Wolke zu bauen. Die eine Richtung wolle Standard-DBMS (Datenbank-Management-System) installieren, während der zweite Ansatz zum Ziel habe, die Systemarchitektur komplett zu überarbeiten. Als Problemfelder beim Cloud Computing machte Kossmann die Themen Archivierung, Security sowie Migration und Evolution aus.

Marie-Thérèse Day ist Beraterin im Bereich Enterprise Risk Services.







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