In der "schwarzen Wolke"
» Von , 21.10.2009 20:21. Letztes Update, 21.10.2009 20:22.
Der Kampf geht in die nächste Runde
Was tut in Anbetracht dieser "Dark Cloud" die Polizei, um dem organisierten Online-Verbrechen das Handwerk zu legen? Dass hier die Behörden international aktiv werden, versuchen Andy Auld von der britischen Serious Organised Crime Agency und Keith Mularsky von der US-Bundespolizei FBI in ihrem Vortrag an der RSA-Conference zu belegen.
"Wir sind auf verschiedenen Stufen des Verbrechensnetzwerks aktiv", meint Auld. So werden die von Rivner präsentierten Foren unterwandert. Zudem habe man es auf die Geldtransfermechanismen und entsprechende Dienstleister abgesehen. Schliesslich arbeite man mit nationalen Polizeien zusammen, um Firmen, die kriminelle Netzwerke hosten, unschädlich zu machen.
Das hat laut Auld zwei Effekte. Zum einen wird das Leben der Kriminellen härter. "Zum anderen ruinieren wir damit deren Ruf", ist er überzeugt.

... und sein britischer Kollege Andy Auld zu Protokoll
Deneben arbeite man besser mit der Industrie zusammen. "Früher behielten wir die Fälle bei uns", gibt Mularsky zu. Heute teile man die Erkenntnisse mit der Branche. "Denn das Problem ist grösser als eine einzelne Regierung und grösser als eine einzelne Firma", meint er. Diese verbesserte Zusammenarbeit sei für beide Seiten von Wert. "Schliesslich attackieren die Cyberkriminellen nicht das FBI, sondern Sie", gibt der Agent an die Zuhörer gerichtet zu bedenken.






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