Im Eiltempo zur neuen ERP-Lösung

Die IT-Dienstleisterin Pidas benötigte weniger als vier Wochen, ehe die zentralen Komponenten ihres neuen ERP-Systems für alle drei Ländergesellschaften produktiv waren.

Conradin Egli, CFO von Pidas, hat mit der zügigen ERP-Implementierung die Basis für weitere Projekte geschaffen, mit welchen der gesamte Business-Prozess noch einfacher und effektiver gestaltet werden kann.
  

» Von Jörg Rothweiler, 17.08.2007 09:45. Letztes Update, 17.08.2007 09:46.

Geschwindigkeit ist keine Hexerei. Das gilt auch für die Implementierung einer Enterprise-Resource-Planning-Lösung (ERP). Zwar hält sich vielerorts das Vorurteil, ein solcher Vorgang lege eine Firma über Monate lahm, denn es dauere seine Zeit, bis eine neue Betriebswirtschaftssoftware produktiv sein könne. Dabei kann ein modernes Standardsystem durchaus zügig an ein Unternehmen angepasst werden. Wie das - saubere Vorbereitung und eine überlegte Architektur vorausgesetzt - funktioniert, zeigt das Beispiel der Zürcher IT-Dienstleisterin Pidas. Sie nahm in weniger als einem Monat alle zentralen Komponenten einer ERP-Lösung in Betrieb, und zwar in drei Ländergesellschaften.

Conradin Egli, als CFO (Chief Financial Officer) für die Betreuung der Business-Seite des Projekts bei Pidas verantwortlich: «Für uns stand die Vereinfachung der Systeme im Vordergrund. Wir wollten weniger Schnittstellen und eine einheitlichere Stammdatenbasis für das ganze Unternehmen. Vor allem, um das Controlling zu verbessern. Durch die Vereinfachung und den Abbau von Schnittstellen erhalten wir zeitgerecht und mit wenig Aufwand verbunden wichtige Management-Informationen.»

Zudem sollte, erläutert Egli, mit dem einheitlichen System auch die Querverrechnung zwischen den Niederlassungen vereinfacht werden.

Auslöser für die Neuevaluation war, dass der Support für die bisherige Leistungserfassung auslief und diese zudem in Österreich nicht mehr rechtskonform war. «Da wir künftig das Projektgeschäft ausbauen wollen, machten wir uns auf die Suche nach einer neuen Software, die insbesondere auch den Projektteil möglichst umfassend abdeckt», erklärt Egli.

Im Zentrum der Konsolidierung stand die Finanzsoftware von Simultan, die künftig in allen drei Ländergesellschaften von Pidas eingesetzt wird. Für den Leistungs- und Auswertungs-Teil entschied sich Pidas für Vertec. Die «Leistungssoftware» des Zürcher Herstellers ist speziell auf die Bedürfnisse projektbezogen arbeitender Dienstleistungsunternehmen zugeschnitten und deckt sämtliche Bedürfnisse in einem integrierten System ab. «Auf Vertecs Leistungssoftware wurden wir an einer gemeinsamen Veranstaltung von Simultan und Vertec aufmerksam», erzählt Egli.

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