IBM präsentiert ein frisches High-Performance Computer-System

Das jüngste Rechenmonster von Big Blue namens System S soll Daten von mehreren Quellen beziehen und schneller analysieren können.

  

» Von Harald Schodl, 20.06.2007 09:51.

Die aufkommende Technik des Stream Computing soll im System S von IBM realisiert werden. Derzeit werden Informationen aus Datenströmen zuerst in Datenbanken gesammelt und von dort aus analysiert und über Suchabfragen wieder gewonnen. Der aktuelle Ansatz des blauen Riesen liegt darin, dass die Daten bereits beim Erfassen analysiert und ihrer Relevanz nach kategorisiert werden. Dadurch können wichtige Daten schneller verarbeitet werden. Auch die Software, auf der System S basiert, ist speziell für diesen Zweck entwickelt worden. Sie teilt Aufgaben in verschiedene, parallel laufende Prozesse auf und setzt sie wieder zusammen. Somit lassen sich laut Experten beispielsweise Text- oder Bildanalysen schneller berechnen. Das Grundsystem besteht aus 800 Prozessoren, soll sich aber auf zehntausende Chips erweitern lassen. IBM will System S entweder als fertige Hardware-Installation oder auch als Bezahl-Dienst über das Internet anbieten.

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