HP Schweiz: Mitarbeiter sollen auf Lohn verzichten
IT-Gigant Hewlett-Packard (HP) streicht Milliardengewinne ein und CEO Mark Hurd kassierte im vergangenen Jahr ein Salär von über 42 Millionen Dollar. Dennoch sollen die Schweizer Mitarbeiter auf fünf bis zehn Prozent Lohn verzichten. Freiwillig.

» Von , 08.10.2009 11:14.
Im vergangenen dritten Quartal 2009 musste HP beim Umsatz Federn lassen (Computerworld berichtete). Auch der Gewinn brach ein, betrug aber immer noch 1,6 Milliarden Dollar. HP-Chef Mark Hurd erhielt 2008 eine Vergütung von insgesamt 42,5 Millionen Dollar - deutlich mehr als die 25,2 Millionen Dollar im Jahr zuvor (siehe hierzu: «So viel verdient der HP-CEO»). Trotzdem sollen die rund 2000 Schweizer Mitarbeiter des IT-Giganten einem Bericht der «Rundschau» des Schweizer Fernsehens (SF) zufolge freiwillig auf fünf bis zehn Prozent ihres Lohns verzichten. In dem SF-Beitrag wird ein Schreiben von HP an die Angestellten zitiert, wonach wegen der globalen Wirtschaftslage die laufenden Kosten reduziert werden müssten, um weitere Kündigungen zu begrenzen. Die Schweizer HP-Chefin Hauke Stars hätte via Mail die Mitarbeiter darum gebeten, dem freiwilligen Lohnverzicht zuzustimmen.

Hauke Stars - Country Managerin von HP Schweiz
Im vergangenen Februar hatte HP mittgeteilt, dass die Grundgehälter der obersten Führungsschicht aus Kostengründen um 15 Prozent gekürzt werden. Das mittlere Kader und die übrigen Angestellten sollten zehn respektive fünf Prozent weniger Lohn erhalten, hiess es damals (Computerworld berichtete).







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