Google und Facebook kürzen URLs

Google und Facebook haben ihre URL-Shortener vorgestellt. Damit lassen sich sehr lange Internetadresen auf ein kompaktes Format schrumpfen.

  

» Von Sandra Adlesgruber, 16.12.2009 09:17.

Der neue Google-Service «goo.gl» ist in der aktuellen Google-Toolbar integriert. Anwender müssen diese demzufolge installiert haben.

Leichter geht die URL-Verkürzung beim Facebook-Dienst «fb.me». Sperrige URLs werden von Facebook automatisch generiert, wenn Freunde Links austauschen. Allerdings ist diese Option mit einer Mitgliedschaft beim sozialen Netzwerk verknüpft. Viele spekulieren, dass «fb.me» bald öffentlich zur Verfügung stehen könnte. Dadurch würde der bekannte URL-Verkürzer «bit.ly» vielleicht ernsthaft Konkurrenz bekommen. Wäre nicht die Pro-Version des aktuell wohl grössten Anbieters Bit.ly. Damit bietet das Unternehmen die Möglichkeit, nicht mehr an die Domain bit.ly fixiert zu sein. Die New Yok Times kam bereits in den Genuss einer Testphase und nutzt die Domain nyti.ms.

Vorsicht: Kurz-URLs bergen auch Gefahren, weil dadurch die vollständige Webadresse nicht mehr klar erkennbar ist. Spammer missbrauchen diese Dienste gerne. Sollten Sie nicht sicher sein, ob Sie eine verkürzte URL anklicken oder besser meiden sollten, so geben Sie die Webadresse bei «LongURL» ein. Dieser Dienst präsentiert die Ursprungsadresse.

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