Google spitzt Gmail auf den Blackberry

Google hat eine Dienstleistung lanciert, mit der Mails aus Gmail und Einträge im zugehörigen Kalender in die entsprechenden Clients auf dem Blackberry übertragen werden.

Demnächst auch auf dem Blackberry: Googles Webmail-Service Gmail.
    

» Von Jens Stark, 05.05.2009 10:00. Letztes Update, 05.05.2009 10:03.

Der Service ist für Nutzer der Premier und Education Edition von Google Apps gedacht, richtet sich also klar an Geschäftskunden. Mit dem Push-Dienst wird somit das Smartphone von Research in Motion (RIM) zum Gmail-Client. Dabei werden Informationen wie neue Mails, Kontakte und Kalendereinträge ständig mit dem Blackberry-Server synchronisiert. Deshalb müssen auch Firmen am Blackberry Enterprise Server (BES) eine spezielle Software von Google installieren. Diese liegt derzeit in einer Beta-Version vor. Die Endausgabe ist für den Juli geplant.

Zur Zeit ist ein solches Zusatzprogramm für den BES erst von Microsoft erhältlich. Dieses koordiniert den Datenaustausch zwischen dem Exchange-Server und der Blackberry-Umgebung.

Gegenüber der Microsoft-Lösung hat der Google-Push-Dienst allerdings noch einen gewaltigen Nachteil. Er gleicht nämlich teilweise einer Einbahnstrasse. So lassen sich zwar Kalendereinträge vom Web auf den Blackberry spitzen, aber umgekehrt können keine Termine auf dem RIM-Smartphone erfasst und später in den entsprechenden Webdienst von Google spediert werden.

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