Glasfaser-Kompromiss in Bern

In fünf Jahren soll die Bundesstadt flächendeckend mit Glasfaser erschlossen sein.

    

» Von Sandra Adlesgruber, 22.12.2009 11:39.

Energie Wasser Bern und die Swisscom konnten ihre Verhandlungen erfolgreich abschliessen und damit einen Parallelbau vermeiden. Gemeinsam konnte man sich auf den Ausbau des Netzes bis in die Haushalte einigen, heisst es. Dafür würden Investitionen von rund 140 Millionen Franken fällig.

Synergien werden genutzt, indem die bestehende Rohrleitungsinfrastruktur beider Partner für den Bau des Glasfasernetzes verwendet wird. Energie Wasser Bern wird 70 Prozent der Wohnungen auf dem Berner Stadtgebiet an das Netz anschliessen, Swisscom 30 Prozent.

Bereits im ersten Quartal 2010 werden die ersten Glasfaserangebote zur Verfügung stehen. Bis Ende Jahr ist eine Abdeckung von 40 Prozent geplant. Auch Anbieter, die selbst nicht in den Ausbau investieren, haben Zugang zum Netz.

Energie Wasser Bern und Swisscom können mit der Einigung einen Parallelbau des Netzes vermeiden und entsprechen damit der einstimmigen Aufforderung des Berner Stadtrats vom Juni 2009.

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