Geistesblitze per Mausklick

Das Berner Jungunternehmen Open Innovation hat mit Atizo eine Web-Plattform lanciert, auf der Unternehmen nach klugen und kreativen Köpfen Ausschau halten können.

Zu Beginn von Atizo sind drei Firmen auf der Suche nach Innovatoren.
  

» Von Jens Stark, 18.09.2008 09:22. Letztes Update, 18.09.2008 09:27.

Und so funktioniert es: Eine Firma sucht nach einer Innovation, formuliert grob die Vorgaben für diese Neuerung und setzt eine Prämie fest. Danach kann jeder, der sich bei Atizo anmeldet, seine Ideen formulieren. In einer zweiten Phase wählt die Auftraggeberin die besten Geistesblitze aus und verteilt die Prämie.

So sucht derzeit Fujifilm nach Ideen, was man mit Digitalfotos noch alles anstellen könnte. Derweil fahndet der Nahrungsmittelhersteller Familia nach der Zwischenverpflegung der Zukunft. Und der Sportbekleidungsspezialist Odlo ist am ultimativen Sommer-Tenue interessiert.

Entstanden ist Atizo aus einem Forschungsprojekt an der Universität Bern. Zusammen mit der ETH Zürich soll nun eine Community von halbprofessionellen Innovatoren aufgebaut werden, und zwar europaweit. Diese Gemeinde von klugen und kreativen Köpfen soll es schlussendlich vor allem mittelständigen Unternehmen, die kein Geld für eigene Forschungsabteilungen haben, ermöglichen, kontinuierliche Innovationsprozesse zu implementieren.

Werbung

KOMMENTARE

Keine Kommentare

KOMMENTAR SCHREIBEN

*
*
*
*

Alles Pflichfelder, E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt.

Die Redaktion hält sich vor, unangebrachte, rassistische oder ehrverletzende Kommentare zu löschen.
Die Verfasser von Leserkommentaren gewähren der IDG Communications AG das unentgeltliche, zeitlich und räumlich unbegrenzte Recht, ihre Leserkommentare ganz oder teilweise auf dem Portal zu verwenden. Eingeschlossen ist zusätzlich das Recht, die Texte in andere Publikationsorgane, Medien oder Bücher zu übernehmen und zur Archivierung abzuspeichern.