Facebook kauft FriendFeed

Friendfeed, ein Webservice, bei dem man Freunde und Kollegen mit selbst entdeckten Webinhalten und mit eigenen multimdialen Erzeugnissen füttern kann, wird Teil von Facebook.

Screenshot des Webdienstes Friendfeed
  

» Von Jens Stark, 11.08.2009 09:01. Letztes Update, 11.08.2009 09:07.

Dies haben Facebook-Vertreter gestern Nachmittag bekannt gegeben. Da beide Firmen in Privatbesitz sind, wurde der Kaufpreis nicht bekannt gegeben. Alle zwölf Angestellten von Friendfeed werden im Rahmen des Mergers übernommen und sollen ihre Zelte am Hauptsitz von Facebook im kalifornischen Palo Alto aufschlagen.

Friendfeed wurde 2007 gegründet von den ehemaligen Google-Angestellten Paul Buchheit, dem Entwickler von Gmail, und von Bret Taylor, der beim Suchmaschinisten Produktmanager war und Google Maps lancieren half. Der Dienst erlaubt es, Interessantes aus dem Web oder eigene mulitmedialen Erzeugnisse mit Bekannten zu teilen. Zudem lässt sich über die Fundstücke in Echtzeit - also wie mit einem Chatprogramm - diskutieren.

Friendfeed konnte schon jetzt über eine spezielle Facebook-Applikation innerhalb des sozialen Netzwerks aufgerufen werden. Deshalb ist auch nicht ganz ersichtlich, welche Techniken Facebook speziell mit Friendfeed einkauft, die den eigenen Dienst wirklich bereichern. An einer Pressekonferenz auf diesen Umstand aufmerksam gemacht, gaben weder Buchheit noch Mike Schoepfer, Chefprogrammierer bei Facebook, eine befriedigende Antwort. Man wolle zusammenkommen und zusammenarbeiten, um die gemeinsamen Ideen in Sachen soziale Netze umzusetzen, meinte etwa Schoepfer nebulös.

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