Facebook-CTO: Intel- und AMD-Chips sind lahm

Die jüngste Prozessorengeneration von Intel und AMD lieferten nicht die Performance, die die Hersteller versprechen. Zu diesem vernichtenden Urteil kommt der CTO von Facebook.

Jonathan Heiliger von Facebook zieht über die Chip- und Server-Hersteller vom Leder
    

» Von Jens Stark, 26.06.2009 10:30. Letztes Update, 26.06.2009 10:33.

Jonathan Heiliger ist für den technischen Betrieb beim sozialen Netzwerk Facebook zuständig. Und weil die Webplattform ständig mehr User zählt, muss auch die Infrastruktur ständig ergänzt und erneuert werden. Heiliger hoffte daher, dank neuer Hardware, die auf Prozessoren von Intel und AMD basieren, endlich mit dem Wachstum auch IT-technisch mitzuhalten zu können. Doch der IT-Spezialist wurde bitter enttäuscht. An der Konferenz GigaOM Structure in San Francisco gab er denn seinem Frust freien Lauf.

"Wir waren überrascht, wie wenig die Performance durch die neuen Chips von Intel und AMD zugelegt hat", moniert Heiliger. "Die gegenüber der Presse propagierten Leistungsschübe sehen wir schlichtweg nicht bei der Performance unserer Applikationen", führt er weiter aus.

Auch die Server-Hersteller erhalten ihr Fett. "Ihr habt es nicht geschnallt", wütet Heiliger. "Anwender wie wir oder Amazon brauchen vor allem Energie-effiziente Maschinen", sagt er. Da reiche es nicht, das Netzteil ein Bisschen zu verbessern. "Nehmt Euch ein Beispiel an Google. Die haben für die eigenen Rechenzentren sehr effiziente Computer selbst gebaut", meint Heiliger an die Adresse der Hersteller.

 

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Googles Server Marke Eigenbau in Computerworld.ch

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