Exklusiv: Apple iPad im Test

Wir präsentieren Ihnen einen ersten Test und eine umfangreiche Bildergalerie von Apples iPad. Vieles funktioniert einfach und sieht chic aus, einiges könnte Apple aber noch verbessern.

    

» Von idg, 03.02.2010 13:29.

Sobald man das iPad in die Hand nimmt, wundert man sich über das im Vergleich zur Grösse geringe Gewicht. Da es bislang nichts Vergleichbares von Apple gab, erwartet man zunächst ungefähr das Gewicht eines MacBook, doch das iPad ist deutlich leichter. Man kann es problemlos mit einer Hand halten und mit der anderen Hand den Touchscreen bedienen, ohne dass einem die Arme erlahmen.

An der Unterseite finden sich neben dem Dock-Connector drei Öffnungen für den integrierten Laustprecher und das Mikrofon. Die Icons der Apps werden auf dem iPad-Home-Bildschirm grösser, also mit höherer Auflösung als auf dem iPhone dargestellt.

Besserer Tochscreen als das iPhone


Der Touchscreen des iPad ist deutlich einfacher zu bedienen als beim iPhone. Die Bedienelemente reagieren besser auf Berührung und das Benutzer-Interface arbeitet vollkommen ruckelfrei und spontan. Das liegt zunächst daran, dass der Bildschirm deutlich grösser ist, aber auch an dem schnelleren Prozessor von Apple.
Die Bedienung der virtuellen Tastatur geht auf dem iPad mit weniger Tippfehlern vonstatten als beim iPhone. Das liegt daran, dass die Tasten deutlich grösser sind. Die vom iPhone her bekannte vergrösserte Darstellung der gerade berührten Taste gibt es beim iPad nicht, sie ist hier auch nicht notwendig.

Echte Zehn-Finger-Akrobaten werden mit der virtuellen iPad-Tastatur jedoch nicht glücklich, denn man darf die Finger nicht locker auf dem Bildschirm liegen lassen, wie man das von einem realen Keyboard her gewohnt ist. Man muss die Hände stattdessen über dem Bildschirm schweben lassen, was das Schnelltippen deutlich erschwert. Statt des Keyboard-Docks, das Apple für 70 Dollar anbietet, kann man auch jede andere Bluetooth-Tastatur am iPad verwenden.

iBooks-Eindrücke
Die mitgelieferte eBook-Reader-App «iBooks» hinterlässt einen guten Eindruck. Im horizontalen Modus stellt sie zwei Seiten nebeneinander dar. Am linken und rechten Rand zeichnet die App die Kanten von vorherigen und nachfolgenden Seiten, was die Illusion, ein echtes Buch in der Hand zu halten, verstärkt.
Am unteren Rand jeder Seite gibt die App grafisch die aktuelle Leseposition im Buch an. Streicht man mit dem Finger darüber, kann man schnell im Buch vor- und zurücknavigieren. Hiervon könnten die speziellen eBook-Reader à la Kinde und Co. einiges lernen.

Alle optischen Eindrücke des iPad und der dazugehörigen Apps finden sich in untenstehender Bildergalerie.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: «Animation beim Umblättern»

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