Ex-Mitarbeiter als Security-Risiko
Weltweit fürchten sich Unternehmen vor Vergeltungsaktionen entlassener Mitarbeiter.

» Von , 17.11.2009 09:32. Letztes Update, 17.11.2009 09:34.
Drei Viertel der Führungskräfte in Unternehmen weltweit befürchten Vergeltungsaktionen ausgeschiedener Mitarbeiter. 42 Prozent setzen sich intensiv mit den potenziellen Risiken dieser Thematik auseinander und bereits 26 Prozent ergreifen aktiv Gegenmassnahmen. Das hat die Untersuchung Global Information Security Survey des Beratungsunternehmens Ernst & Young ergeben, die kürzlich unter 1900 Führungskräften in Unternehmen aus über sechzig Ländern durchgeführt wurde.
Dabei kämpfen die IT-Security-Verantwortlichen mit den Kosten. Für rund die Hälfte der Befragten ist die Zuteilung adäquater Budgets für IT-Sicherheit eine grosse Herausforderung. Verglichen mit den Befragungsergebnissen 2008 bedeutet dies einen deutlich spürbaren Zuwachs von 17 Prozent. Dies ist insofern bemerkenswert, als 52 Prozent der Befragten planen, ihr Jahresbudget für IT-Sicherheit im Verhältnis zu den Gesamtausgaben nicht zu verändern; 40 Prozent wollen es erhöhen.
Deutliche Zurückhaltung
«Im gesamten deutschsprachigen Raum erleben wir tendenziell deutlichere Zurückhaltung», erklärt Ernst & Young. Grundsätzlich hätten immer mehr Unternehmen Mühe, mit dem rasch steigenden Bedrohungspotenzial Schritt zu halten. Gleichzeitig könne sich auch die Informationssicherheit wirtschaftlichen Zwängen nicht entziehen. Für viele IT-Manager bedeutet das, Effizienz und Effektivität zu steigern und dabei die Ausgaben so gering wie möglich zu halten, heisst es.
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