Eugen für Beobachter- und SF-Journalisten

Die IT-Dienstleisterin Bedag, die sich im Besitz des Kantons Bern befindet, hat gestern zum fünfzehnten Mal ihre Medienpreise namens Eugen verleihen.

  

» Von Alina Huber, 18.10.2006 08:26. Letztes Update, 18.10.2006 09:43.

Die Preise wurden 1992 geschaffen, um allgemeinverständliche journalistische Arbeiten im Informatik-Bereich auszuzeichnen. Dieses Jahr wurden der Preis in der Sparte Presse an Dominique Strebel und Thomas Angeli vom Beobachter verliehen. Der Fernseh-Eugen ging an Kurt Frischknecht von der SF-Sendung MTW. Strebel und Angeli wurden für ihren Artikel ,,Big Boss is watching you" geehrt. Dieser zeigt auf, dass die Einführung neuer Techniken das Leben auch erschweren kann. Frischknecht erhielt den Preis für seine MTW-Reportagen ,,Elektro-Schrott in der Schweiz und in Indien", die sich mit den Schattenseiten der elektronischen Revolution befassen. Frischknecht deckte dabei auf, dass Schweizer Firmen den angefallenen Elektronik-Schrott in Indien aufbereiten lassen. Dabei werden nicht selten gesundheitsschädigende Lösungsmittel eingesetzt.

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