ERP-Studie: Verbesserungspotential bei den Partnern der Grossen

Die neue Schweizer Kundenzufriedenheitsstudie für ERP-Systeme ist auf dem Tisch: Trotz oft tief greifender technischer Weiterentwicklungen der Lösungen gelang es den Anbietern recht passabel, ihre Unternehmenskunden nicht nur mit ihren Lösungen, sondern auch mit den Services weiterhin zufrieden zu stellen. Woran vor allem grosse Anbieter arbeiten müssen: An der Leistung ihrer Dienstleistungspartner.

Im grossen und ganzen hielten die Anbieter ihre Qualitätsstandards. Einige - interessanterweise ohnehin im oberen Feld - konnten sich verbessern.
  

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» Von Evi Hierlmeier, 01.10.2008 09:28. Letztes Update, 01.10.2008 09:30.

Ein passables "Gut" erhielten im Durchschnitt die Schweizer Anbieter in der aktuellen Studie von ihren Kunden für die Zufriedenheit mit ihrer Unternehmenslösung mit der Note von 4,15 (5 = sehr gut). Das bedeutet, das Niveau der letzten Studie 2006 (Note 4,18) konnten die ERP-Entwickler fast durch die Bank halten - einige konnten sich sogar verbessern, etwa Informaticon A2, Profix-simply business, Steps Business Solution und ProFinance.

Eindeutige Schwachpunkte

Doch erst bei der Betrachtung der einzelnen Bewertungskriterien, die in Summe die durchschnittliche Zufriedenheit ergeben, kristallisieren sich eindeutige Schwachpunkte und Stärken der Lösungen respektive derer Hersteller und Partner im Detail heraus.

So gibt es einige ganz klare Mankos: Verbesserungswürdig ist etwa beim Gros der Software-Anbieter der Punkt ,,Formulare und Auswertungen", aber auch die Note für das Schulungs- und Wissensangebot lag unter dem Durchschnitt, ebenso wie die Zufriedenheit mit den Schnittstellen der Systeme.

Punkte gut machten die Anbieter dafür mit ihrem Engagement in Projekten (Bestnote), gefolgt von der Stabilität der Software-Lösungen (Platz 2), der Branchenkompetenz (Platz 3) und erfreulicherweise auch der Eignung für den Mittelstand (Platz 4).

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