Elektroschrott-Skandal aufgedeckt

Der Export von gebrauchten Elektrogeräten in Drittweltländer ist nicht rechtens, aber an der Tagesordnung. Greenpeace hat nun die Entsorgung eines Fernsehers in Nigeria mitverfolgt und illegale Machenschaften aufgedeckt.

Hier bei diesem TV-Händler in Nigeria landete der Fernseher, der nach Gesetz die OECD-Länder nicht hätte verlassen dürfen.

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» Von Reto Vogt, 19.02.2009 11:25. Letztes Update, 19.02.2009 11:32.

Die Umweltschützer von Greenpeace haben einen gebrauchten Fernseher mit einem GPS-Modul versehen und diesen bei einer Recycling-Firma im englischen Ort Hampshire abgegeben. Diese verkaufte das defekte Gerät an eine Unternehmung namens «BJ Electronics» weiter, die den Fernseher in die grösste nigerianische Stadt Lagos verschiffte. Ein Greenpeace-Aktivist stöberte das Gerät schliesslich in Nigeria auf und kaufte es zurück.

Nach geltendem EU-Recht dürfen Mitgliedsstaaten Elektroschrott nur in OECD-Länder exportieren. Die Umweltschützer haben den Weg des Fernsehers von England nach Nigeria in einer Fotostrecke dokumentiert.

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