Einstempeln via Mobiltelefon
Statt im Stau zu stehen und den Kunden lange Anfahrtszeiten zu verrechnen, setzen die Mitarbeiter der Spezialistin für Liegenschaftsunterhalt L&H in Bern auf mobile Kommunikation. Ein Knopfdruck auf die Handytaste genügt und Arbeitsbeginn sowie Arbeitsort werden in der Zentrale registriert.
Björn Charczuk, Gründer und Chef der Berner Spezialistin für Liegenschaftsunterhalt L&H, hat mit mobiler Kommunikation die Arbeitszeit und die Kontrolle über den Einsatzort seiner Mitarbeiter jederzeit im Griff.» Von , 26.04.2007 08:42. Letztes Update, 26.04.2007 08:46.
«Meine Mitarbeiter sind ständig unterwegs und es gibt kaum einen Grund, weshalb sie sich in der Zentrale unbedingt einfinden müssten», sagt Björn Charczuk, Geschäftsführer der Spezialistin für Liegenschaftsunterhalt L&H in Bern. Ob Hauswarte, Gärtner, Gebäudereiniger, Schreiner oder andere Fachleute: Am Hauptquartier im Berner Lorrainequartier sind eigentlich nur ihre Rapporte gefragt. Müssten sie beispielsweise morgens vom Hauptsitz aus zu einem ihrer diversen Objekte in die Stadt oder Agglomeration fahren, würden sie erst einmal im Stadtverkehr feststecken, sagt Charczuk. Bis sie am eigentlichen Arbeitsort angelangt sind, könne durchaus mal eine Stunde im Auto verstreichen: «Tote Zeit, über die sich weder wir noch unsere Kunden freuen, denen wir die Zeit in Rechnung stellen müssen», weiss Charczuk.
Mobilität als Ausweg
Einen Ausweg fand Charczuk mit einer Applikation auf dem Handy. Ein Knopfdruck genügt - und Arbeitsbeginn sowie Arbeitsort seiner Aussendienstler sind elektronisch erfasst und werden via GPRS an die Zentrale gesendet und dort gespeichert. Nicht anders sieht es mit den Pausenzeiten aus, bei Standortwechseln und am Abend bei Ar-beits-schluss. Auf dem Handy kann jeder Mitarbeiter dann auch seine Tages-Arbeitszeit ablesen.
Die Anwendung ist bei den Fachleuten für Hauswartsdienste und Gebäude- und Liegenschaftsunterhalt, was auch Gartenpflege und Reinigungsdienste umfasst, seit einem halben Jahr Realität. Da die meisten Mitarbeiter Job-bedingt viel unterwegs sein müssen, werden allein durch die Vermeidung des Wegs zum Ein- und Ausstempeln in der Zentrale pro Woche bis zu fünf Arbeitstunden pro Miartarbeiter eingespart, erklärt Charczuk.
«Mobile Zeit- und Standort-erfassung» nennt sich das eingeführte Tool. Es ist ein weiterer Baustein in der seit zwei Jahren sukzessive auf elektronische Kommunikation zwischen L&H-Zentrale und -Aussendienstler umgestellten Infrastruktur.







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