Ein neues Gesicht für Android

Google stattet den kommenden Android-Update, alias Gingerbred, mit einer völlig neuen Bedienoberfläche aus.

    

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» Von idg, 18.06.2010 14:31.

Das Android-Betriebssystem hat mittlerweile eine Leistungsfähigkeit erreicht, die es zu einem ebenbürtigen iPhone-OS-Konkurrenten macht. Besonders die letzten Releases, nämlich 2.0/2.1 und 2.2 fügten Android viele neue Funktionen hinzu und behoben ernste Fehler der ersten Versionen. Das verschafft dem Entwicklerteam die nötige Luft, um sich bei der nächsten Version 2.3 schwerpunktmässig der Verbesserung der Bedienoberfläche zu widmen, wie Techcrunch berichtet.

Denn die Standard-Oberfläche von Android reisst derzeit niemanden vom Hocker, prompt entwickeln die einzelnen Smartphone-Hersteller eigene Bedienoberflächen, zu deren bekanntesten Vertretern Sense von HTC und Motoblur von Motorola gehören. Die unterschiedlichen Oberflächen erwecken bei Android-Smartphones den Eindruck, dass sich das Betriebssystem in viele verschiedene Zweige oder Varianten aufsplittert. Das wirkt gerade auf Smartphone-Einsteiger verwirrend und dürfte ein Nachteil gegenüber Apples iPhone OS sein, das sich auf allen Geräten mit einer einheitlichen Oberfläche präsentiert.

Diese Aufsplitterung der Android-Welt will Google nun eindämmen, indem es Android 2.3 eine deutlich verbesserte Bedienoberfläche verpasst, die durch ihre Leistungsfähigkeit Sense und Konsorten überflüssig machen und so allmählich verdrängen soll.

Zudem soll Android dadurch auch an Geschwindigkeit gewinnen, weil einige dieser Smartphone-Hersteller-eigenen Bedienoberflächen das Androidsystem Leistung kosten und es langsamer reagieren.

Neben der deutlich ansprechenderen und leistungsfähigeren Oberfläche wird Gingerbread alias Android 2.3 aber auch unter der Haube Verbesserungen mit sich bringen. Als neue Feature stehen bis jetzt Support für das neue Videoformat WebM/VP8 von Google und eine verbesserte Copy-und-Paste-Funktion fest.

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