DoS-Angriffe gegen Cisco

Über eine Reihe von Fehlern im TCP/IP-Stack diverser Cisco-Produkte können Angreifer ein betroffenes Gerät abstürzen lassen.

  

» Von idg, 10.09.2009 12:03.

Die Schwachstelle entsteht bei der Verarbeitung des Verbindungsstatus einer TCP/IP-Verbindung. Durch gezielte Manipulation der Informationen im TCP/IP-Header von Datenpaketen können betroffene Cisco-Systeme dazu gebracht werden, diese Verbindungen sehr lange aufrecht zu erhalten. Übersteigt die Anzahl der Verbindungen eine bestimmte Anzahl, nimmt das Gerät keine neuen Verbindungen an, was effektiv einer Denial-of-Service-Attacke (DoS) entspricht.

Laut den Sicherheitsspezialisten von Secunia tritt die Lücke unter anderem bei Cisco CATOS 7.x und 8.x, IOS 12.x, R12.x, XE 2.1.x sowie XE 2.2x, NX-OS 4.x und PIX 7.x sowie 8.x auf. Informationen zum Update der betroffenen Systeme finden sich in einem ausführlichen Bericht von Cisco.

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