Doch keine Kündigungen beim BIT
Der vom Eidgenössischen Finanzdepartement (EFD) geforderte Stellenabbau beim Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) geht nun offenbar ohne Kündigungen über die Bühne.

» Von , 04.08.2010 12:00.
Im vergangenen Dezember hatte das Parlament beschlossen, dass die Bundesverwaltung die Lohnsumme für 2010 kürzen muss. In weiterer Folge hat das EFD Mitte Februar 2010 das BIT angewiesen, bis Ende Jahr sein Personal auf 1140 Vollzeitstellen zu senken. Dies entspricht einem Abbau von 45 Stellen innerhalb von zehn Monaten. Die Folge davon war ein sofortiger Anstellungsstopp. Ausserdem hat die BIT-Geschäftsleitung die abzubauenden Stellen nach Kriterien wie Effizienzsteigerung (=mit weniger Mitarbeitern die gleiche Leistung erbringen) festgelegt.
Gleichzeitig richtete man ein Job-Center ein und unterstützte laut eigenen Angaben die betroffenen Mitarbeiter aktiv bei der Suche nach einer neuen Stelle. Die Hilfe bei der Stellensuche und die Kooperation mit den Personalverbänden waren in mehreren Fällen erfolgreich, heisst es jetzt in einer gemeinsamen Medienmitteilung vom BIT und den Personalverbänden.
Parallel dazu hätte die Anzahl natürlicher Abgänge von Mitarbeitern unerwartet stark zugenommen. «Dies erlaubt heute die Prognose, dass das BIT die Abbauvorgänge des EFD dieses Jahr - unter Beibehaltung des Anstellungsstopps - vorraussichtlich ohne Kündigungen erreichen wird», erklären das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation sowie die Personalverbände. Die Amtsleitung habe deshalb entschieden, dieses Jahr auf die in Aussicht gestellten Kündigungen zu verzichten.
Die Massnahmen zur Effizienzsteigerung und Auslagerung von Leistungen ausserhalb des Kerngeschäfts will man weiterführen. Inhaber von Stellen, deren Abbau beschlossen ist, sollen weiterhin vom BIT bei der Arbeitssuche unterstützt werden.






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