DLP: Der User solls richten

Check Point steigt in den Markt für DLP-Produkte ein (Data Loss Prevention) und wählt dabei einen etwas anderen Ansatz als die Konkurrenz.

Christian Fahlke, Country Manager Schweiz von Check Point
  

» Von Jens Stark, 28.05.2010 07:19. Letztes Update, 28.05.2010 07:20.

Bei Check Points Lösung wird der User nicht als unmündiger Leckverursacher betrachtet, der am liebsten gar nichts mehr tun darf. Vielmehr wird der Anwender bei der Bekämpfung von Informationslecks mit eingespannt.

Wie jedes andere Konkurrenzprodukt benützt auch Check Point DLP einen Satz Regeln und Kriterien, nach denen heikles Material von belanglosem unterschieden wird. Aber das System von Check Point schickt die Warnmeldung, dass ein Regelverstoss vorliegt, nicht an den sowieso schon überarbeiteten IT-Verantwortlichen, sondern an den User, der dann entscheiden darf, ob er wirklich das heikle Material an externe oder interne Empfänger schicken will.

Natürlich gebe es auch Material, das so sensitiv ist, dass es generell nicht verschickt werden darf, gibt der Schweizer Check-Point-Country-Manager Christian Fahlke zu bedenken, so dass mutwillige Informationslecks von dem System ebenfalls gestopft werden.

Grundgedanke der Lösung ist aber, "dass der Mitarbeiter vermehrt in die Pflicht genommen wird", meint Fahlke. Denn gelebte Policies würden dann auch respektiert und befolgt, fügt er an.

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