Connvison vernetzt Handys mit anderen Medien

Die Zuger Connvison hat eine Software auf den Markt gebracht, die via Foto-Handys und einem 2-D-Code auf Zeitungsanzeigen, Plakaten oder sonst einem Medium einen direkten Internet-Kontakt herstellt.

  

» Von Volker Richert, 08.06.2006 10:33. Letztes Update, 08.06.2006 10:43.

Endlich sollen interessierte Menschen nicht mehr auf umständlichen Wegen zu den Informationen gelangen müssen, auf die sie durch eine Zeitungsanzeige, ein Plakat oder sonst ein Medium aufmerksam gemacht wurden. Die Lösung will die Zuger Connvision haben, die eine Software vorgelegt hat, die auf zahlreichen handelsüblichen Foto-Handys installiert werden werden kann. So lässt sich über ein derart aufgerüstetes Handy ein zweidimensionaler Barcode auf einem Medium scannen. Das Handy stellt dann sofort die Verbindung zum Internet her, wo beispielsweise Produkt- und Bestellinformationen zur Verfügung stehen.
Connvision nennt ihre Technik "Mobile Tagging". Sie basiert auf einem so genannten "Bee-Tagg", einem neuartigen 2.D-Code. Auf dem Foto-Handy muss dafür die kostenlose Software "Bee-Tagg-Reader" installiert sein und auf dem Medium der 2-D-Code. Mit dem Handy wird nun beispielsweise beim Lesen einer Zeitung der Code auf einem Inserat, dass einen anspricht, gescannt. Das Handy stellt dann einen direkten Kontak zu dem entsprechenden Internetangebot her. Connvision adressiert mit ihrem Angebot insbesondere das Marketing und die Kommunikation, also Werbeagenturen, Telekom-Anbieter, Verlage und Unternehmen mit Ambitionen in Sachen mobiler Interaktivität.

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