Computex: Angriff auf Apples iPad
» Von , 01.06.2010 11:01.

Um sich Geräteseitig unterscheiden zu können, müssen Hersteller Ihre Geräte vor allem individualisieren, und dem Kundenwunsch entsprechend anpassen. Dadurch bekommen Betriebssystem und die Applikationen, die auf den Geräten laufen, eine hohe Bedeutung - eben analog zu Apples iPhone. Hier zeigt sich Android sehr geschmeidig. So sollen sich die etwa 50'000 bestehenden Applikationen, die eigentlich ursprünglich für das Handybetriebssystem Android programmiert wurden, mit nur wenig Aufwand auch auf einen Tablet-PC inklusive der Systemsoftware portieren und für die Anzeige anpassen lassen. Weiterer Pluspunkt ist die Hardware-Unabhängigkeit. So lässt sich Google Android auch auf Tablets mit unterschiedlichen Chip-Architekturen (Intel, ARM etc.) problemlos betreiben. Und drittens: Google verlangt keine Lizenzgebühren für deren Einsatz.
Geheimnis um Intel
Probleme bekommen dürften vor allem zwei PC-Schwergewichte: softwareseitig Microsoft, bei der Hardware Intel. Während sich Microsoft vor allem beim Preispunkt mit einem Android-Betriebssystem kaum messen kann, hinkt Intel bei Hardware-Designs für entsprechende Tablets hinterher: Mittlerweile sollen mehr als 40 verschiedene Designs auf Architekturen mit ARM-Chips basieren und an potenzielle Kunden fröhlich umher gereicht werden. Kleiner Lichtblick: Letzten Meldungen zufolge plant Intel auf der Computex den grossen Befreiungsschlag mit einer Atom-Chiparchitektur, die besonders für den Einsatz in Tablets geeignet sein soll. Computerworld wird Sie im Laufe der Messe aktuell informieren.






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