Cablecom macht am meisten Druck

Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) untersuchte die Entwicklung der Breitband-Internetanschlüsse und sieht Cablecom als treibende Kraft für schnellere Übertragungsraten und Preissenkungen.

Laut Bakom macht Cablecom am meisten Druck auf die Breitband-Preise.
    

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» Von Harald Schodl, 07.08.2007 14:29.

Der Bakom-Studie zufolge sind die Preise für einen Breitband-Internetanschluss in den letzten fünf Jahren um 39 Prozent gefallen, während sich die Zugangs-Geschwindigkeit versechsfacht hat. Bei seinen Untersuchungen betrachtete das Bakom während den Jahren 2001 bis 2005 lediglich Swisscom und Cablecom. In den Jahren 2001 und 2002 hätten vor allem Preissenkungen den Wettbewerb dominiert, während es in den folgenden beiden Jahre sowohl reduzierte Preise als auch erhöhte Bandbreiten waren. Seit 2005 werden die Angebote hauptsächlich über die Bandbreiten verbessert. Dabei sei vor allem Cablecom die treibende Kraft gewesen, während Swisscom jeweils nachhakte. Daher sei der Preisunterschied der beiden Anbieter lediglich acht Prozent. Für 2006 wurden noch vier weitere Anbieter in Betracht gezogen, nämlich Sunrise, Tele2, Improware und Quickline. Hierbei war der Preisunterschied von der billigsten Anbieterin Tele2 zur teuersten Improware 20 Prozent. Das Angebot von Improware weist jedoch eine dreimal höhere Übertragungsrate auf.

Für die kommenden Jahre prophezeit das Bakom anhaltenden Wettbewerb und Preisdruck durch die Entbündelung der letzten Meile. Diese wurde im April 2007 eingeführt und wird mehr Konkurrenz für Swisscom bringen, da unabhängige Betreiber nun frische Dienste anbieten können.

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