Bund blockiert Facebook

Auch die Bundesverwaltung sperrt den Zugang zum verbreiteten Social Network Facebook für ihre Mitarbeiter.

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» Von Harald Schodl, 11.09.2009 09:32.

Angestellte der Bundesverwaltung müssen künftig während der Arbeitszeit auf Facebook verzichten. Die Departemente EDI, EJPD, VBS, EFD, EVD und UVEK sowie die Bundeskanzlei folgen einer Empfehlung der Konferenz der Generalsekretäre der Departemente (GSK) und sperren ab dem 15. September 2009 den Facebook-Zugang für ihre Angestellten. Wer einen Zugang zum sozialen Netzwerk aus dienstlichen Gründen braucht, kann aber eine Ausnahmebewilligung beantragen, heisst es.

Im Mai 2009 hatte die GSK gemäss der Bundeskanzlei einen Appell an die Bundesangestellten erlassen, bei der privaten Nutzung des WWW und vor allem von Facebook Mass zu halten. Der relative Anteil im Verhältnis zum gesamten Internetverkehr habe seitdem leicht abgenommen. Facebook sei aber in der Bundesverwaltung nach wie vor eine der vier meistbesuchten Websites. Zudem sei die heruntergeladene Datenmenge in den meisten Departementen weiter angestiegen. Das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) wird die Sperraufträge der Departemente rasch umsetzen, erklärt die Bundeskanzlei.

Ende August 2009 hatte bereits der Zürcher Stadtrat den Internetzugriff auf Facebook und andere Social Networks für seine Mitarbeiter gesperrt (Computerworld berichtete). Wie die Pendlerzeitung «20 Minuten» heute meldet, gilt dieses Verbot aber offenbar nicht für den Stadtrat selbst. Die Zürcher Stadträte dürfen das soziale Netzwerk offenbar nämlich weiterhin verwenden. Mitarbeiter die auf Facebook zugreifen wollen, müssen - wie bei der Bundesverwaltung - eine Ausnahmebewilligung beantragen.

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