Apple sammelt WLAN-Daten

  

» Von idg, 22.07.2010 08:32.


In dem Schreiben an die US-Politiker betont Apple, dass man die Änderungen an den Datenschutzbestimmungen auch im iTunes Store veröffentlicht habe, damit so viele Anwender wie möglich die Änderungen registrieren. Dabei würden die Nutzer auch darauf hingewiesen, dass sie den Ortungsdienst in ihrem Gerät abschalten könnten oder die neuen Datenschutzbestimmungen ablehnen könnten. Dann sei allerdings die Nutzung des iTunes Store nicht möglich, aber die Anwender könnten ihre Geräte weiterhin aktivieren und darauf zugreifen, wie Apple erläutert.

Diese Daten werden gesammelt
Apple hat eine detaillierte Auflistung darüber präsentiert, welche Daten genau erfasst werden. Dazu zählen Informationen über WLAN-Hotspots, Mobilfunkmasten und GPS-Daten. Alle Informationen würden aber anonymisiert gesammelt und umgehend verschlüsselt. Apple sammle die Daten insgesamt sechs Monate und verwende diese dafür, um seinen Werbedienst iAd zu verbessern.

Die beiden US-Politiker geben sich mit der Antwort von Apple zufrieden. Apple habe zusätzliche Informationen darüber geliefert, welche Daten gesammelt würden und was damit geschehe. Die Anwender hätten die Möglichkeit, das Sammeln der Daten zu verhindern. Dennoch wollen Markey und Barton weiterhin Apple auf die Finger schauen.

So schaltet man den Ortungsdienst beim iPhone ab
iPhone-Nutzer müssen dazu die Einstellungen aufrufen und dort unter «Allgemein» die Funktion «Ortungsdienste» auf «Aus» stellen. Allerdings können dann auch alle anderen Anwendungen, die sich auf dem iPhone befinden, die Ortungsdienste-Funktion nicht mehr nutzen. Seit iOS 4 zeigt ein neues Pfeil-Icon neben der Akku-Anzeige an, wenn eine App aktiv ist, die den Ortungsdienst nutzt. In den Einstellungen kann der Anwender für jede App festlegen, ob sie den Ortungsdienst nutzen darf. Apps, die in den letzten 24 Stunden den Ortungsdienst genutzt haben, werden hervorgehoben.

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