Analyse: Das kann Microsofts Office 365

Für KMU ist es nicht mehr wirtschaftlich, Mail-Server und Intranet selbst zu betreiben, meint Microsoft, und behauptet: Office 365 erfüllt die Aufgaben. Computerworld hat nachgefragt.

  

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» Von Mark Schröder, 15.11.2010 09:21.

Produktivitätsanwendungen wie E-Mail, Teamarbeitsplattformen und Videokonferenzen verschlingen heute Milliardenbeträge. Auch für KMU sind Anschaffungen wie Mail-Server, ein Intranetportal und zum Beispiel eine Telefonanlage mit hohen Investitionen verbunden. Sie rechnen sich nur, wenn Mitarbeiter durch die Kommunikations- und Kollaborationslösungen mehr leisten. Aber schon heute wird etwa der Mail-Server von einem Provider betrieben und die Kosten werden pro Mitarbeiter abgerechnet. Beträge von 10 bis 15 Franken sind dabei gängig. Im nächsten Jahr drängt Microsoft mit Office 365 auch auf den Schweizer Markt - mit Preisen von vermutlich unter 10 Franken.

Dumpingpreis oder echte Alternative?
Von einem Lockangebot will Eron Kelly, Verantwortlicher für Office 365 bei Microsoft, nichts wissen. Die mittlerweile gut ausgebaute Infrastruktur mit Rechenzentren in Amsterdam und Dublin, in Fernost und den USA, sowie die tausenden Bestandskunden seien Argumente für eine zuverlässige Plattform.

Dass einige Grossunternehmen auch aus der Schweiz nicht über den Vertrag mit Microsoft sprechen wollten, bewertet Kelly als unkritisch. «Die Gründe für die Zurückhaltung sind so unterschiedlich wie die Kunden selbst», sagt der Microsoft-Manager. «Teilweise ist schlicht das Motiv, dass ein Unternehmen in einer stark regulierten Branche aktiv ist und die IT nicht zum Kerngeschäft zählt. Dann spricht man nicht über das Auslagern in die Cloud.» Da aber Fixkosten gesenkt und die IT-Abteilung Freiräume für die Anliegen des Business bekommt, könnten zumindest die Aktionäre vom Outsourcing erfahren, meint Kelly.

An welchen Punkten Microsoft bei Office 365 nachgebessert hat, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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