Adobe bringt Online-Software-Bündel

Acrobat.com soll heute das Beta-Stadium verlassen. Der Dienst bietet Web-basierte Produktivitäts- und Kollaborations-Tools.

Acrobat Tables ist Adobes Web-Antwort auf Microsoft Excel.
    

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» Von Jens Stark, 15.06.2009 09:36. Letztes Update, 15.06.2009 09:51.

Mit dem Ende der Beta-Phase will Adobe für gewisse Acrobat.com-Dienste die Nutzer zur Kasse bitten. Allerdings bietet das Unternehmen weiterhin eine kostenlose Grund-Version ihres Services an.

Zu Acrobat.com gehört die Online-Textverarbeitung Buzzword, Adobe Connect Now für das Abhalten von virtuellen Sitzungen im Web sowie Prensentations zur Erstellung von Präsentationen. Neu im Bund ist auch die Web-basierte Tabellenkalkulation Acrobat Tables.

Adobe betritt mit seinen Diensten, die Software-Pakete à la Microsoft Office und IBM Lotus Notes konkurrenzieren sollen, kein Neuland. So hat etwa Google mit Docs bereits eine Online-Produktivitätspaket im Angebot, das auch von mehreren Anwender aus Zusammenarbeitszwecken gemeinsam genutzt werden kann. Zudem hat Microsoft angekündigt, sein Office weitestgehend auch als Web-Version zu veröffentlichen.

Speziell an Acrobat.com ist es etwa, dass sich mehrere Mitarbeiter gleichzeitig an einem Dokument zu schaffen machen können. Dabei lassen sich die Änderungen an dem Dokument von den Kollegen in Echtzeit mitverfolgen. Zudem sehen die Mitarbeiter jederzeit, in welchen Teilen eines Files die anderen gerade tätig sind.

Neben einer Gratis-Grundversion ist Acrobat.com in zwei Abo-Modellen erhältlich. Der Premium-Basic-Dienst kostet gut 15 Dollar im Monat. Dabei können maximal zehn PDF-Dokumente pro Monat erstellt und Webkonferenzen mit maximal fünf Teilnehmern abgehalten werden. Wer den Premium-Plus-Dienst abonniert, kann beliebig viele PDF erstellen und Web-Meetings mit bis zu 20 Teilnehmern abhalten.

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