Swiss IT 2011: Welche IT-Trends setzen sich durch?

Bei neuen Technologien sind Schweizer IT-Leiter zurückhaltend – sie schauen sich genau an, wofür sie ihr Geld investieren wollen. Social Media und Cloud stossen heute nur bei einer Minderheit auf Gegenliebe.

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» Von Harald Schodl , 21.04.2011 08:28.

Laufend kommen neue ICT-Angebote auf den Markt. Manchen gelingt der Durchbruch, andere verschwinden kurz nach dem Launch wieder in der Versenkung. In einem gesättigten Markt lassen sich neue Absatzwege jedoch nur noch durch Akquisitionen oder Innovation erschliessen. Aber welche innovativen Konzepte haben tatsächlich Aussicht auf Erfolg? In der aktuellen Swiss-IT-Studie haben Computerworld und IDC rund 600 IT-Entscheider gefragt, welchen neuen ICT-Konzepten die Schweizer Unternehmen das grösste Zukunftspotenzial bescheinigen.

Ein besonders oft genanntes Schlagwort ist derzeit Social Media. Facebook, Twitter und Co. haben ihre Unternehmenswerte binnen Kürze in schwindelerregende Höhen katapultiert. Auch Schweizer Unternehmen – traditionell eher zurückhaltend beim Beschreiten neuer Wege – entdecken zunehmend den Business-Nutzen solcher Instrumente.

Computerworld-Sonderausgabe «Swiss IT»

Alle Zahlen und Fakten der Studie sowie Stimmen aus der Schweizer IT-Branche präsentieren wir Ihnen in unserer aktuellen Sondernummer «Swiss IT 2011», die ab sofort erhältlich ist. Die Computerworld-Spezialausgabe können Sie auch als Einzelheft zum Preis von 9.80 Franken (exkl. Versandspesen) online auf Computerworld.ch bestellen.

Unserer Studie zufolge hat bereits ein Drittel der helvetischen Firmen in soziale Software investiert bzw. will dies innerhalb der nächsten zwei Jahre tun. Fast genauso viele erklären allerdings, dass dieses Konzept für sie nicht relevant ist. Dieser vermeintliche Widerspruch ist einem deutlichen Unterschied nach Branchen geschuldet. So sind etwa Finanzdienstleister und Assekuranzen, der Handel aber auch die öffentliche Verwaltung diesem Konzept gegenüber sehr aufgeschlossen. Vergleichsweise geringes Interesse für soziale Medien haben hingegen Wasser- und Energieversorger oder Verkehrs- bzw. Transportunternehmen. Auch die Land- und Bauwirtschaft kann wenig damit anfangen. Hier erklären beinahe zwei Drittel, dass Social-Software für sie nicht wichtig ist.

Insgesamt überraschen die Befragungs­ergebnisse in diesem Bereich aber wenig: So­ziale Medien sind schliesslich vor allem für jene Branchen respektive Unternehmen interessant, die Kunden direkt ansprechen wollen.

Auf der nächsten Seite: «Social Media: näher am Kunden»

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