Swiss IT 2011: IT-Bedarfsanalyse für Hardware, Software und IT-Services
Investitionen sorgen für Nachhaltigkeit: Nach überstandender Krise wollen die Unternehmen jetzt die Weichen für ein gesundes Wachstum stellen. Dazu müssen sie aber wissen, wohin sich der Markt bewegt.
Bild: Fotolia» Von , 26.04.2011 08:50.
Die richtigen Schlüsse aus einer Krise zu ziehen, ist für ein schnelles und gesundes Wachstum entscheidend. Dabei müssen sich Unternehmen möglichst rasch den veränderten Herausforderungen stellen, um nachhaltigen, wirtschaftlichen Erfolg zu haben. Die folgende Analyse zeigt, worauf Schweizer Unternehmen in den Bereichen Hardware, Software und Services bauen, welche Aufgaben ihre IT-Abteilungen künftig zu meistern haben und wie sie diese bewältigen wollen.
Hardware - Virtualisierung als Motor
Ganz oben auf der Prioritätenliste im Hardware-Umfeld steht die Virtualisierung – wie übrigens auch schon ein Jahr zuvor. Anwendungsunternehmen erwarten sich davon eine effizientere, flexiblere und sichere Nutzung der IT. Die Servervirtualisierung ist mittlerweile bei grösseren Unternehmen Standard. Laut den Beobachtungen der Hardware-Anbieter HP, Dell und IBM stand die Umsetzung dieser Architektur bei den Anwendern während und nach der Rezession im Mittelpunkt der IT-Strategie. Im ersten Quartal 2010 hat das Hardware-Trio nach eigenen Angaben im Durchschnitt rund 20 Prozent mehr Lizenzen verkauft, allerdings zu günstigeren Preisen.
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«Eine für Anwender erfreuliche Entwicklung», meint auch Matthias Kraus, Research Analyst bei IDC Central Europe. Gleichzeitig schränkt er aber ein: «Virtualisierung ist noch kein Selbstläufer. Laut IDC-Studien verhalten sich die Anwender oft noch zurückhaltend. Sie setzen virtuelle Maschinen meist nur für Test- und Entwicklungsumgebungen ein.» Dieser Umstand wird auch an den leicht rückläufigen Prozentzahlen (- 4%) deutlich. Im Vorjahr gaben noch 67 Prozent an, die Virtualisierung als relevantes Hardware-Thema umsetzen zu wollen, in der aktuellen Studie sind es noch 63 Prozent. Als Grund für die Zurückhaltung wird mangelndes Vertrauen in die Zuverlässigkeit virtualisierter Applikationen genannt, vor allem wenn sie nebeneinander auf nur noch einem physikalischen Server liegen. Interessant ist auch der Unterschied zwischen den grossen Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern (66%) und Firmen mit einer kleineren Belegschaft (62%). Besonders gross ist die Diskrepanz bei den Themen Hardware-Konsolidierung und -Kosten.
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