Der Schweizer IT-Markt: Fakten, Analysen und Prognosen

Die Schweizer IT-Branche ist zwar auf solidem Wachstumskurs, aber die Branchen und Marktsegmente reagieren unterschiedlich. Welche Investitionen planen Schweizer IT-Chefs? Was bringt die Zukunft?

Der Durchbruch ist geschafft: Die Schweizer IT befindet sich im AufwindDer Durchbruch ist geschafft: Die Schweizer IT befindet sich im Aufwind (Bild: Neat)
  

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» Von Michael Kurzidim , 08.04.2011 11:22.

Dieses Mal haben wir gleich mehrere Rekorde zu vermelden. Der erste in eigener Sache: Computerworld sondiert in Kooperation mit IDC zum dritten Mal in Folge den Schweizer IT-Markt, und so viele Teilnehmer gab es noch nie. 603 Schweizer IT- und Firmenchefs haben wir um Rede und Antwort gebeten, ein knappes Drittel davon ist in Schweizer Grossunternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitenden tätig. Unser Partner in diesem Jahr, das Wirtschaftsmagazin Bilanz, ergänzte die eher auf Technik fokussierte Sicht der Computerworld-Leser durch 351 Teilnehmer aus der Business-Etage.

Zusammengenommen werfen Bilanz und Computerworld einen analytischen Blick in die Entscheidungszentralen Schweizer Unternehmen. Die Struktur des Samples bildet zudem die wirtschaftliche Bedeutung der einzelnen Schweizer Branchen wie Handel, Finanz- und Versicherungswesen, diskrete Fertigung oder öffentliche Verwaltung nahezu repräsentativ ab. Mit 954 Teilnehmern ist «Swiss IT» die umfassendste, sämtliche Branchen erfassende Detailanalyse des Schweizer IT-Markts überhaupt.

Computerworld-Sonderausgabe «Swiss IT»

Alle Zahlen und Fakten der Studie sowie Stimmen aus der Schweizer IT-Branche präsentieren wir Ihnen in unserer aktuellen Sondernummer «Swiss IT 2011», die ab sofort erhältlich ist. Die Computerworld-Spezialausgabe können Sie auch als Einzelheft zum Preis von 9.80 Franken (exkl. Versandspesen) online auf Computerworld.ch bestellen.

Wir haben Ihnen mehrere Rekorde versprochen, dies war der erste. Der zweite: Die Zufriedenheit der Anwenderunternehmen mit den Leistungen der Hardware-, Software- und Services-Anbieter war – im Vergleich mit den letzten Jahren – unterm Strich noch nie so hoch wie heute. Die Hardware-Anbieter räumen reihenweise Best­noten ab. Hervorgehoben haben die Umfrageteilnehmer insbesondere die Innovationsfähigkeit der Anbieter, die Qualität der Produkte und den Service. Einzig die Nutzerfreundlichkeit kam schlechter weg als im Vorjahr. An der Ergonomie ihrer Produkte müssen Hardware-Anbieter also noch feilen. Tendenziell scheinen kleine, spezialisierte Anbieter mit Branchen-Know-how in den Augen ihrer Kunden eine bessere Leistung abzuliefern als Riesen wie IBM. Eine mögliche Erklärung: Grosse Anbieter können zwar den Vorteil der weltweiten Verbreitung für sich verbuchen, sind aber oft auch an starre interne Prozesse gebunden.

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