Verhaltene Zuversicht für den Wirtschaftsstandort Schweiz

» Von Susann Klossek , 14.12.2016 15:36.

«Die diesjährigen Ergebnisse lassen sich als verhaltener Optimismus interpretieren, der die hohe Anpassungsfähigkeit der Schweizer Unternehmen belegt», kommentiert Peter Dauwalder, Leiter Restructuring bei KMPG Schweiz. Allerdings sind einzelne Branchen und Unternehmen weiterhin massiv unter Druck. Vor allem die Bereiche Energie, Industrie sowie Fertigung und Technologie haben zu kämpfen und schätzen die Lage als «eher schlecht» oder «schlecht» ein.

Damoklesschwert Preisdruck

Eine weitere Stärkung des Franken wird von einigen Unternehmen mittlerweile als existenzbedrohend eingeschätzt. Der Preisdruck im Inland (61%) und im Ausland (75%) zählt für Schweizer Firmen zur grössten Herausforderung. Auch das Verhältnis zwischen der Schweiz und der Europäischen Union bereitet vielen Kopfzerbrechen. Noch immer befürchten 65 Prozent (2015: 73%) negative bis existenzbedrohende Auswirkungen, sollten die bilateralen Verträge gekündigt werden.

Auch die Masseneinwanderungsinitiative wird von der Hälfte (51%) der Befragten als schädigend für die Schweizer Wirtschaft erachtet, ebenso (49%) wie geopolitische Risiken wie Krieg und Terror. Auch zunehmender Wettbewerb durch neue Geschäftsmodelle und höhere Kosten durch Bürokratie und Regulierungsdichte zählen zu den Hürden, mit denen Schweizer Firmen konfrontiert sind. Mangelnde Verfügbarkeit von Personal hingegen beklagen nur 30 Prozent.

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