GDPR: IT-Abteilungen sorglos und unvorbereitet

IT-Abteilungen, vor allem jene in US-Unternehmen, machen sich wenig Gedanken über die neue Datenschutzrichtlinie GDPR. Das kann fatale Folgen haben.

» Von Susann Klossek , 29.06.2017 11:01.

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Am 18. Mai 2018 tritt die neue Datenschutzrichtlinie General Data Protection Regulation (GDPR) in Kraft. Das Netzwerk für die IT-Branche Spiceworks hat darum untersucht, wie sich IT-Abteilungen weltweit darauf vorbereiten. Zwar wird die neue Richtlinie von vielen IT-Verantwortlichen begrüsst (vgl. Grafik 1), über die Auswirkungen auf ihr Business sind IT-Abteilungen in den USA aber bisher nur zu 9 Prozent informiert (vgl. Grafik 2).

Und auch was die Vorbereitungen auf GDPR betrifft, hinken die Amerikaner extrem hinterher. Fast so, als ginge sie die ganze Angelegenheit nichts an. Die Mehrheit hat hier noch nicht damit begonnen, ihr Unternehmen aktiv für die Compliance-Anforderungen zu rüsten. In der EU (inkl. UK) bereiten sich wesentlich mehr IT-Abteilungen auf die künftigen Anforderungen vor.

Unklarer Massnahmen-Katalog

Vor allen in den Staaten hat das Thema keine Priorität. Zudem mangelt es vielerorts an Ressourcen, die neuen Anforderungen umzusetzen. Schliesslich wissen viele IT-ler offensichtlich auch nicht, welche Massnahmen überhaupt konkret anstehen. Mehr als ein Drittel aller Befragten bezeichnet die erforderlichen Massnahmen als unklar. Ein Grossteil ist davon überzeugt, dass das Management ihres Unternehmens die Auswirkungen der Verordnung nicht einschätzen könne.

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