Weltweite IT-Ausgaben steigen weiter

Der Aufwärtstrend der wirtschaftlichen Entwicklung schlägt sich auch in den IT-Budgets nieder. Schon das vergangene Jahr lief besser, als die Analysten es erwartet hatten. 2011 soll es weiter aufwärts gehen.

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» Von idg , 11.01.2011 11:47.

Die weltweiten Ausgaben für Informationstechnik werden im kommenden Jahr bei insgesamt 3,6 Billionen Dollar liegen, prognostizieren die Marktforscher von Gartner. Damit lägen die IT-Ausgaben um 5,1 Prozent über dem Wert des vergangenen Jahres. Das bedeutet eine Fortsetzung des positiven Trends: 2010 sind die IT-Budgets gegenüber 2009 um 5,4 Prozent gewachsen.

Aufgrund der aktuellen Marktzahlen revidierte Gartner seine bisherigen Voraussagen für das laufende Jahr, die auf ein moderateres Wachstum von etwa 3,5 Prozent hinausliefen. Allerdings räumen die Marktbeobachter ein, dass ein Gutteil der letztjährigen Steigerungen dem schwachen Dollar zugute gehalten werden müssen.

Aus diesem Grund klassifiziert Richard Gordon, Research Vice President bei Gartner, die für 2011 prognostizierten Wachstumsraten als «keineswegs sicher». Zwar bessere sich die Weltwirtschaftslage zweifellos, aber die Erholung ziehe sich hin - beeinflusst vor allem von den mauen Wachstumsaussichten in den «reifen» Industrien der westlichen Welt.

Auf der anderen Seite sei die IT ein Schlüsselelement im Bemühen, Kosten zu senken beziehungsweise zu «optimieren», meint Gordon. Deshalb würden IT-Investitionen zunehmend als ein wichtiger Bestandteil der Wachstumsstragien betrachtet: «In dem Masse, wie sich die weltweite Wirtschaft in den kommenden Jahren selbst erneuert, dürfen wir auf anhaltend gesunde IT-Ausgaben hoffen.»

Die stärkste Zunahme erwartet Gartner im Markt für Telekom-Equipment: Hier prognostizieren die Analysten eine Umsatzsteigerung um 9,1 Prozent. Von 2009 auf 2010 ist dieses Marktsegment sogar um 14 Prozent gewachsen, was die Marktbeobachter auf den Mobile-Devices-Boom im dritten Quartal des abgelaufenen Jahres zurückführen.

Hardware und Unternehmens-Software werden den Prognosen zufolge ebenfalls überdurchschnittlich zulegen. Die Erwartungen liegen bei etwa 7,5 Prozent. Die Services bleiben demgegenüber etwas zurück: Gartner prognostiziert hier nur eine Umsatzsteigerung von 4,6 Prozent.

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