Von der IT im Stich gelassen

Business und IT müssen stärker integriert werden. Laut einer aktuellen Studie sind drei von vier Business-Entscheidern der Meinung, dass die IT sie nicht dabei unterstützt, ihre Geschäftsprioritäten umzusetzen. Viele umgehen deshalb die Unternehmens-IT und nutzen Cloud-Services.

Diese Bereiche sollten dringend verbessert werden - doch die IT unterstützt Business-Entscheider dabei zu wenig. Foto: Cordys

» Von Klaus Manhart, 21.06.2012 13:34.

Dieser Artikel wurde ursprünglich in unserer Schwesterpublikation Computerwoche.de publiziert.

Die Mehrheit der befragten Business-Entscheider (72 Prozent) in mehreren europäischen Ländern ist der Meinung, dass sie die IT bei der Umsetzung von Geschäftsprioritäten nicht unterstützt. Zwei Drittel der IT-Entscheider bestätigen diese Einschätzung: 67 Prozent glauben nicht, dass die von ihnen bereitgestellten IT-Systeme vom Business als hilfreich angesehen werden. Etwas positiver ist die Situation in Deutschland. Hier sind nur 53 Prozent der Befragten dieser Meinung - rund die Hälfte sieht demnach die IT doch als Unterstützung in Veränderungsprozessen. 

Europaweit beurteilen 80 Prozent der IT-Entscheider selbst ihre Systeme als nicht leistungsfähig genug (in Deutschland sind es 75 Prozent). Zu den Bereichen, in denen die IT nach ihrer Aussage nicht gut genug funktioniert, gehören die Steuerung ungeplanter Kundenkontakte (45 Prozent), das Erlangen einer einheitlichen Sicht auf unternehmerische Anforderungen (44 Prozent) und die Datenübertragung auf mobile Geräte (43 Prozent). 

Die Studienergebnisse finden sich in einem Bericht mit dem Titel Improving Business Operations: The Ambition/Maturity Gap and the need for BPM, die von dem niederländischen Software-Anbieter Cordys in Auftrag gegeben wurde. Befragt wurden 650 Business- und IT-Entscheider in mehreren europäischen Ländern.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Prioritäten für 2012

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