Schweizer kaufen deutlich weniger PCs
Im ersten Quartal 2012 wurden in der Schweiz zehn Prozent weniger PCs verkauft als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Grosse Gewinner waren Lenovo und Asus, für HP und Acer begann das Jahr hingegen katastrophal.
Der Schweizerische PC-Markt ist im ersten Quartal 2012 eingebrochen.» Von , 11.06.2012 16:11.
Insgesamt wurden dieses Jahr im ersten Quartal 461 357 PCs verkauft, das sind 10 Prozent weniger als zu Beginn des Vorjahres, sagt IDC. Das ICT-Marktforschungsinstitut rechnet vor, dass vor allem bei den tragbaren Rechnern ein Einbruch erfolgte. Verkauften die Anbieter im Q1 2011 davon noch 320 449 Stück in der Schweiz, waren es in derselben Periode diesen Jahres nur 277 363 (-13,4 Prozent).
Stückzahlenmässig den grössten Einbruch erlitt HP: anstatt 181 317 wie im Q1 2011 verkauften die Amerikaner im aktuellen Erfassungszeitraum nur noch 146 747 PCs, ein Minus von 19,1 Prozent. HPs Marktanteil ist darum von 35 auf 31 Prozent gesunken, trotzdem hat man fast gleich viele Geräte verkauft, wie die direkten Verfolger Acer (46 902, -35,4 Prozent) und Apple (68 558, - 4,1 Prozent), das neu auf Rang zwei liegt, zusammen. Ebenfalls grosse Verluste erlitten Dell (-12,2 Prozent) und Sony, die nur noch 6337 PCs verkauften, im Gegensatz zu 13 592 (-53,4 Prozent) in der Vorjahresperiode 2011.
Auf der Sonnenseite steht dafür weiterhin Lenovo, das 53,2 Prozent mehr PCs verkaufen konnte als im Vorjahr und mit gesamthaft 40 084 abgesetzten Stück Acer auf den Fersen ist. Allerdings muss bei diesen Zahlen der Kauf von Medion berücksichtigt werden, die im letzten Jahr noch als eigener Anbieter unterwegs waren. Ebenfalls ausgezeichnet lief es Asus, die um 48,8 Prozent zulegen konnten und 31 529 PCs verkauften.




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