Mobil-Strategie kann sich auszahlen

Schweizer Unternehmen setzen auf Mobilität. Allerdings ist es nicht allein das Dienst-Handy für die Angestellten, das Erfolg verspricht. Auch Kunden wollen am Smartphone bedient werden.

» Von Mark Schröder , 16.12.2013 12:58.

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Die Mobilstrategien von Schweizer Anwenderunternehmen gehen über BYOD-Programme (Bring Your Own Device) hinaus. Mittlerweile haben externe Kundeninitiativen die internen BYOD-Projekte auf der Prioritätenliste überholt. Der Grund: Kundenorientierte Projekte werden als geschäftskritisch angesehen. Das ergab die Umfrage «Enterprise Mobility – It's All About the Apps» des Marktforschungsunternehmens Vanson Bourne. Im Auftrag von CA Technologies wurden zwischen Mai und Juli dieses Jahres weltweit 1300 IT-Entscheider aus 21 Ländern befragt. Jeder zweite Teilnehmer stammte aus Europa – auch aus der Schweiz.

Die Implementierung einer konzernweiten Mobility-Strategie zahlt sich augenscheinlich aus: Im Mobilbereich aktive Unternehmen konnten nach eigenen Angaben ihren Geschäftserfolg zwischen 10 und 35 Prozent steigern. Das Plus wurde realisiert durch entweder höhere Mitarbeiterbindung, grösserem Kundenzuspruch, einer schnelleren Markteinführung von Anwendungen oder mehr Mitarbeiterproduktivität.

Einige Bremsen für Enterprise Mobility identifizierten die Marktforscher aber auch bei Schweizer Unternehmen. Von den Befragten wurden zu kleine Budgets, die Herausforderung des gleichzeitigen Entwickelns von Anwendungen für verschiedene Plattformen, ein geringes Interesse seitens des Top-Management sowie Sicherheitsbedenken genannt. Georg Lauer, Vice President bei CA, doppelt nach: «Firmen ohne konzernweite Mobility-Strategie setzen sich potenziellen Risiken aus. Es drohen der Verstoss gegen Regularien, die versehentliche Verbreitung von sensiblen Firmendaten oder Einbussen bei Reputation und Umsatz infolge schlechter Kundenerfahrungen.»

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