Informatikmitarbeiter immer gefragter
Online werden vermehrt Informatik- und Telekommunikationsberufe angeboten, sagt ein entsprechender Index.
Langzeitentwicklung Monster Index Schweiz Januar 2001 bis Juli 2012» Von , 30.08.2012 14:13.
Seit 2001 wird der Monster Index Schweiz MIS (vormals jobpilot-Index) erhoben, der die Entwicklung des Schweizer Stellenangebots im Internet aufzeigt und in einen Teilindex für Jobbörsen und einen für Unternehmen aufgeteilt ist. Mit 227 Punkten wurde im Juli 2012 die Rekordmarke aus dem April des Vorjahres um acht Punkte übertroffen.
Zum Ergebnis beigetragen hat auch der Sektor Informatik- und Telekommunikationsberufe, der um 17 Punkte angewachsen ist. Gegen den Trend des Index nahmen in dieser Branche die Stellenangebote auf Firmenwebseiten (+52 Punkte) stärker zu als diejenigen der Jobbörsen (keine Veränderung).
Nebst dem Informatiksektor haben auch die Berufsgruppen Verkehr, Lager und Sicherheit (+69), Gewerbliche und industrielle Berufe (+21), Management und Kaderpositionen (+17) sowie Büro- und Verwaltungsberufe (+6 Punkte) zugelegt. Verloren haben dafür unter anderem Marketing/Werbung und Medien (-81 Punkte), HR-Management/Aus- und Weiterbildung (-53 Punkte) und Berufe im Gastgewerbe und Tourismus (-11 Punkte).
«Die Zahlen des SECO bestätigen den jüngsten Anstieg des MIS: Die Arbeitslosenquote ist im gleichen Zeitraum von April bis Juli prozentual in vergleichbarem Mass gesunken – von 3,1 Prozent auf 2,7 Prozent – wie der MIS gestiegen ist», kommentiert Michel Ganouchi, Country Manager der Monster Worldwide Switzerland AG, die Entwicklung des MIS, und ergänzt: «Wir erklären uns das anhaltend hohe Stellenangebot in der Schweiz unter anderem mit dem sich weiter zuspitzenden Fachkräftemangel. Der Mangel geht soweit, dass Schweizer Unternehmen intensiv im Ausland rekrutieren.»
Der Monster Index Schweiz MIS wird viermal pro Jahr erhoben. Er berücksichtigt die wichtigsten Internet-Stellenbörsen der Schweiz und die Stellenangebote auf den Webseiten einer repräsentativen Stichprobe von rund 1000 Schweizer Firmen und Organisationen. Das zugrunde liegende repräsentative Panel von Firmen-Websites wird vom Stellenmarktmonitor Schweiz an der Universität Zürich seit 2001 unterhalten und jährlich aktualisiert. Der kombinierte Gesamtindex wird von der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) berechnet.



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