Das neue Office im Härtetest
Anfang nächstes Jahr soll Microsoft Office 2013 in den Regalen stehen. Computerworld.ch hat die neue Bürosuite einem Härtetest unterzogen – und zwar auf PC, Tablet und Smartphone.
weitere Artikel
Bildergalerie
Weitere Artikel im Dossier
» Von , 26.07.2012 10:18.
Microsoft verknüpft sein neues Büropaket namens Office 2013 mit dem Online-Speicher SkyDrive. So spielt es keine Rolle mehr, ob Sie die Dateien daheim, im Büro oder unterwegs bearbeiten. Alle Änderungen sollen mit der Zentrale synchronisiert werden, sobald eine Internetverbindung besteht. Ob das funktioniert, haben wir auf insgesamt drei Geräten ausprobiert: Einem Windows-PC, Samsungs Slate-PC Serie 7 und dem Windows Phone Nokia Lumia 900.
Schnelle Installation
Download und Installation sind im Test nach weniger als fünf Minuten erledigt. Während der Konfiguration mithilfe des englischsprachigen Assistenten empfiehlt Microsoft die Verknüpfung mit SkyDrive. Diese bleibt allerdings freiwillig und lässt sich per Mausklick überspringen. Hoffen wir, dass das in der finalen Version immer noch optional ist. Während sich die neue Bürosuite für den ersten Start vorbereitet, erscheint ein Auswahlfenster zur Definierung des standardmässigen Dateiformats. Microsoft lässt somit jedem Anwender die freie Wahl, ob er lieber mit dem hauseigenen XML-Format oder dem offenen OpenDocument-Standard arbeitet. Sehr erfreulich.
Dateimanagement
Auf PC und Tablet bringt die Installation von Microsoft Office 2013 eine Programmverknüpfung zu SkyDrive mit. Bei unserem Test-Smartphone war dies standardmässig nicht der Fall. Vermutlich wird der Online-Speicher jedoch von Haus aus Bestandteil der nächsten Ausgabe Windows Phone 8. Abgesehen von der optischen Aufmachung besteht bezüglich SkyDrive kein Unterschied bei den jeweiligen Geräten: Es bietet jeweils Zugriff auf die online gespeicherten Dokumente und Fotos. Bereits vorhandene Dateien lassen sich im Test auf allen Geräten anstandslos öffnen und bearbeiten. Es ist ausserdem möglich, gleichzeitig am PC und Tablet am gleichen Dokument zu arbeiten. Wenn Nutzer ihre Dateien somit für Arbeitskollegen oder Familienmitglieder freigeben, können mehrere Personen unabhängig von Standort und Gerät zusammenarbeiten. Im Test gelingt das problemlos. Sämtliche Änderungen, egal auf welchem Gerät, sind auf den anderen innert Sekunden automatisch umgesetzt. Ebenfalls ist es möglich, Veränderungen an der Ribbon-Oberfläche zu Exportieren und so auf andere Geräte zu übertragen. Leider passiert das aber trotz verknüpftem SkyDrive-Account nicht automatisch.
Gleiche Nutzeroberfläche
Microsoft entschlackte die Oberfläche und entfernte bei Word, Excel & Co. Linien, Verläufe und Co. Die Office-Suite kommt daher aufgeräumter, schlichter und übersichtlicher daher. Was jedoch bleibt und sich kaum verändert, ist die aus Office 2007 und 2010 bekannte Ribbon-Oberfläche. Sowohl Aufbau als auch Funktionalität bleiben weitestgehen dieselben. Bei jedem Programm ist oben rechts einzig der verknüpfte SkyDrive-Account zu sehen. Den grössten Umbau erlebt die PC-Version von Outlook 2013, das Aufgaben, Kalender und Kontakte nicht mehr am linken sondern am unteren Rand anzeigt. Zumindest in der englischsprachigen Version heissen Letztere Analog zu Windows 8 ausserdem «People». In der Tablet-Version fliessen die genannten Änderungen nicht ein. Dort bleibt alles wie bei Outlook 2010.
Lesen Sie auf der nächsten Seite: Keine Änderung für PC-Nutzer





Hier Fehlen aber ein paar wichtige Änderungen. Zum Beispiel der Präsentationsmodus, wo man als Präsentator nicht nur die Präsentation hat, sondern auch Notizen, timer und anderes. Dann im Excel die neuen Zellenfunktionen und Automatischen Formatierungen. Outlook kann man auch im touch umstellen, dass die Folders unten sind wie im Desktop Mode. Und und und... habe noch nicht alles versucht. Bis jetzt komme ich auch überall klar mit der touchbedienung. Spiele im Moment gerade mit einem Slate rum.