Darum scheitern BI-Projekte

Wenn Business-Intelligence-Vorhaben die falschen Ergebnisse bringen, liegt das meist an einer der folgenden Ursachen.

» Von Karin Quack, 18.05.2012 10:21.

Dieser Artikel ist ursprünglich in unserer Schwesterpublikation Computerwoche.de erschienen. 

Für die Unternehmensplanung und -steuerung ist die Analyse entscheidungsrelevanter Daten, wie sie Business Intelligence (BI) bereitstellt, unverzichtbar. Aber viele BI-Projekte sind n den vergangenen Jahren daneben gegangen. Der Softwareanbieter Information Builders hat die zehn am häufigsten anzutreffenden Gründe für einen Fehlschlag ermittelt.

1. Unklare Anforderungen:  Dass ein Unternehmen ein Berichtswesen und eine Analyse der Geschäftsdaten braucht - darin sind sich Fachabteilungen und IT schnell einig. Der nächste wichtige Schritt besteht darin, die zentralen betrieblichen Kennziffern (KPIs) für die Unternehmenssteuerung festzulegen. Statt dies zu tun, beschränken sich aber viele darauf, mit einer BI-Applikation nur das nachzubilden, was sie zuvor mit Excel gemacht haben. Und dann wundern sie sich, dass ihr Berichtswesen kaum besser ist als zuvor.

2. Falsche oder fehlende Daten: Spätestens, wenn in einem Testlauf die benötigten Informationen aus den unterschiedlichen Datenquellen zusammengesucht werden müssen, tauchen die Probleme auf: Oft sind die Daten nicht aktuell oder fehlerhaft; bisweilen ist der Zugriff auch einfach nicht möglich. Die mangelhafte Datenqualität ist ein häufiger Grund für massive Probleme in BI-Projekten. Im schlimmsten zeigen sich die Schwächen erst in der Praxis.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Endanwender zu spät eingebunden

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