Cloud braucht mehr Strom als die Schweiz

Geht es nach einer Greenpeace-Studie, ist der Enegergieverbrauch sämtlicher Cloud-Rechenzentren sogar höher als derjenige Indiens und Deutschlands.

Eine Greenpeace-Studie rechnet mit den Cloud-Energiekosten ab.Eine Greenpeace-Studie rechnet mit den Cloud-Energiekosten ab.

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» Von idg , 12.09.2012 11:46.

Eine Studie von Greenpeace mit dem Titel «How Clean is Your Cloud (PDF)?» untersucht die Auswirkungen der stetig wachsenden Informationsindustrie auf den Energieverbrauch und die Umwelt. Dabei wird auch der Energieverbrauch sämtlicher Cloud-Rechenzentren auf der Welt jenem der grössten Länder gegenübergestellt. Ergebnis: Ein «Cloud-Land» würde sich laut Greenpeace auf Platz 5 der Liste der weltgrößten Energieverbraucher einreihen – noch vor Deutschland.


In der gleichen Studie wirft Greenpeace vor allem Apple, Amazon und Microsoft vor, für ihre jeweiligen Cloud-Angebote vor allem «dreckigen» Kohle- und Atomstrom zu nutzen. Apple führt dabei die Liste der «dreckigen» IT-Firmen an: 55 Prozent des Energiebedarfs für ihre Cloud deckt die Firma mit Kohlestrom, weitere 27 Prozent mit Atomstrom. Im Gegensatz dazu sollen Google, Yahoo und Facebook laut Greenpeace zunehmend auf erneuerbare Energien setzen. 

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