CIOs auf dem absteigenden Ast

Während die Wichtigkeit der IT stetig zunimmt, werden CIOs immer mehr zu Dienstleistern degradiert.

    

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» Von pte/Gunnar Sohn, 27.05.2011 11:21.

Die Relevanz der IT in der Arbeitswelt steigt, aber der Stellenwert der CIOs in Unternehmen sinkt. Das zeigt eine weltweite Umfrage des Beratungshauses Harvey Nash. 67 Prozent der befragten CIOs geben zu Protokoll, dass das Innovationspotenzial der IT nicht abgerufen wird. Die Relevanz der CIOs hat in den vergangenen Jahren gelitten. Die IT-Chefs werden zu Dienstleistern in der eigenen Organisation degradiert. 

Besonders während der Rezession ist die Zahl der CIOs, die direkt an den Vorstandschef berichten, drastisch zurückgegangen. So langsam kehrt sich dieser Trend um. Auch von den CIOs werden in den nächsten Jahren verstärkt wieder Innovationen für das Kerngeschäft gefordert. «Das wandelt sich allerdings nur sehr langsam», so Udo Nadolski, Geschäftsführer von Harvey Nash in Düsseldorf. 

Selbstverständlich geworden 

In den vergangenen fünf bis sieben Jahren hat man die IT nur unter dem Gesichtspunkt der Kostenreduktion betrachtet. Im Zuge dieses Blickwinkels ist der CIO nur damit beauftragt worden, das vorhandene Rüstzeug zu optimieren und die IT als Dienstleistung so kostengünstig wie möglich bereitzustellen. «Wenn Mitarbeiter morgens ins Büro kommen, erwarten sie ganz selbstverständlich, dass das Telefon funktioniert. Genauso betrachtet man auch die IT. Notebooks müssen laufen, Netzwerkverbindungen einwandfrei laufen und Applikationen sollten abrufbar sein. Und das Ganze so preisgünstig wie möglich», meint Nadolski. 

Auf der nächsten Seite: «Die Schuld der IT-Anbieter»

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